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Archiv der 'Dresden' Kategorie

13. Mai, 2009

Piraten überall…

Der Kater ist erfreut. Die Online-Petition gegen dieses widersinnige Zensurgesetz von Frau von der Leyen hat mittlerweile über 75000 Mitzeichner. Und das ist berechtigt. (Der Kater ruft hiermit alle selbstdenkenden Kater und Miezen auf, die Petition mit zu unterzeichnen - die Registrierung dafür ist stressig, aber es geht.)

Denn anstatt dass “Zensursula” mal ihren Hintern hochbekommt und die Kinderporno-Server sperren lässt bzw. deren Content kassiert, wird fleißig an Zensurinfrastruktur gebastelt. Das ganze ist nicht nur unwirksam, verlogen und populistisch - sondern sehr wahrscheinlich auch noch grundgesetzwidrig. Leider hat das Grundgesetz einige CDU-Politiker noch nie wirklich interessiert - Herr Schäuble ist ja immer noch im Amt.

In Anbetracht der sonstigen Aktionen unserer tollen Bundesregierung aus CDU und SPD (wir denken beispielsweise an die Vorratsdatenspeicherung) führt das zumindest für mich zu dem Schluss, dass die beiden großen Volksparteien wenig Interesse an Bürgerrechten haben. Da ich grundsätzlich keine Parteien unterstütze, die ich im Verdacht habe, dass sie die freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht konsequent verteidigen, sind sie für mich zumindest auf Bundesebene schon mal unwählbar geworden.

Nach sicherheitshalber Konsultation des Wahl-o-mats und Lektüre des Wahlprogrammes gibt es für mich nur eine Alternative.

Der Kater ist jetzt Pirat. Denn die Piratenpartei scheint momentan die einzigste Vereinigung zu sein, die sich den Schutz der Bürgerrechte im digitalen Umfeld auf die Fahnen geschrieben hat - und die Gedanken zur grundsätzlichen Staatstransparenz und OpenAccess finde ich auch gut.

Es sind also alle selbstdenkenden Wesen aufgefordert, sich zu hinterfragen, ob das nicht eine sinnvolle Alternative zu den etablierten Parteien und insbesondere zum Nichtwählen sein könnte.

Der Kater hat seinen Aufnahmeantrag jedenfalls abgeschickt und wünscht sich weiterhin, dass ganz viele Leute dafür unterschreiben, dass die Piratenpartei bei den Landtagswahlen antreten darf. Formulare gibt es dafür hier - die sächsischen Artgenossen klicken bitte hier.

Vielleicht ändern wir in diesem Land ja doch was zum Guten… ^^

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9. Mai, 2009

Abzocker überall…

So so … dem Robotron-Bürozentrum scheint es ja wirtschaftlich fürchterlich schlecht zu gehen. Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass die Kater und Miezen, die am Nachtskaten teilnehmen, nun noch für die Parkplatze hinter dem ehemaligen Expert abgefettet werden.

Mal ehrlich … der Kater fährt seit 10 Jahren zum Nachtskaten und es gab dort noch nie irgendwelche Parkkosten oder Schwierigkeiten - schließlich findet das Nachtskaten ja außerhalb der Ladenöffnungszeiten statt.

Nun kostet es 20 EUR.

Also der Kater wünscht dem Besitzer dann mal alles schlechte… ^^

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Dresden | Kein Kommentar »

9. Dezember, 2008

Schweine überall…

Der Kater ist verärgert … bald zieht er um und deshalb hat er in seinem Fitnessstudio gekündigt. Wohlgemerkt mit einer angemessenen Frist von über zwei Monaten zum Ende der Mindestlaufzeit.

Nun stellt sich heraus, dass das Studio Vertragsformulare verwendet, die zwei unterschiedliche Kopien enthalten. Auf meinem stehen natürlich keine Geschäftsbedingungen drauf und ich wusste auch nicht, dass welche existieren. Das Studio wusste das bei Vertragsunterzeichnung übrigens auch nicht - ich hab nämlich nachgefragt und sie haben sich damals rausgeredet mit “das Studio ist noch neu, wir haben noch keine”.

Jedenfalls ist der Kater sauer und er wird definitiv nach dem Kündigungstermin keine müde Mark äh Euro mehr zahlen. Und falls diesen Säcken das nicht passt, dann sollen sie halt klagen … schauen wir doch mal, ob Gerichte so einen Beschiss für rechtlich sauber halten - der Kater geht ja eher von arglistiger Täuschung aus.

Also Kater und Katzen … Löbtau ist kein gutes Pflaster zum preiswerten trainieren… ^^

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Dies und Das, Dresden | 2 Kommentare »

22. November, 2008

Geigendrama at its best…

Der Kater war grade im Kulturpalast - bei David Garrett. Nun ja, was will man sagen - technisch ist der Mensch sicher brilliant.

Aber ansonsten? Mal ehrlich … aufgrund der Werbung hätte der Kater eine Performance erwartet … ein Spektakel … oder wie es unter Katzen auf neudeutsch heisst … ein audiovisuelles Erlebnis. Oder wenigstens einen trashigen Musiker, der auch mal überrascht, Grenzen überschreitet, Klassik mit Moderne vermischt, Akustik mit Elektronik zusammenwürfelt … irgendwie sowas.

Tatsächlich war es ein Vorspiel - wahrscheinlich so wie am Konservatorium. Der arme Mensch plus eine Pianistin und ein von weitem wie Harry Potter aussehender Pinguin zum Umblättern einsam in der Mitte auf der riesigen Bühne vom großen Saal des Kulturpalastes - echt peinlich. Oldschool Klassik unplugged. Und damit eine Farce … denn die Feinheiten der Violine sind auf dem Rang definitiv nicht angekommen.

Achja … und dass sich das Publikum lautstark darüber beschwert, dass er die Titel nicht ansagt - nun ja. Er hat sich gebessert und es dann versucht - nur ist von der Technik niemand auf die Idee gekommen, ihm mal wenigstens dafür ein Mikro zu sponsorn - also war trotzdem nix zu verstehen. Echt lausig.

Auch die restliche Organisation des Kulturpalastes. Also der Kater meint - unter aller Sau. Schlangen überall … eine geschlagene Viertelstunde an der Garderobe gewartet - zweimal. Das kennt man von jeder drittklassigen Disse besser - wahrscheinlich kriegen die Angestellten dort wenigstens nur dann Kohle, wenn sie auch Leistung bringen. Ach ja … und das Catering hat es nicht mal geschafft, bis zum Pausen-Ende-Klingeln die Schlange vor den Getränkeständen abzuarbeiten. So schwer kann das ja nicht sein, andere Konzerthäuser bekommen das auch hin.

Lieber Kulturpalast … wenn der Kater sieht, wie dilletantisch man ein Konzert organisieren kann, nützt der ganze Brandschutz nichts. So wird das nichts, da müssen Profis ran.

Aber wahrscheinlich wäre weg-sanieren eh die bessere Lösung gewesen… ^^

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Dresden, Musik | Kein Kommentar »

8. Oktober, 2008

Banken-möööööö…

Hoho, die Bankenkrise scheint ja jetzt schon beim Kater angekommen zu sein. Der wollte nämlich grade bei der Sparkasse mit seiner Kreditkarte Geld abheben - und die wollten ihm keins geben. Bei der privaten Bank gegenüber hats dann funktioniert.

Schon sehr mistrauisch, so’ne Sparkasse… ^^

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Dresden, Gesellschaft | Kein Kommentar »

27. August, 2008

Formlos, fristlos, fruchtlos…

Irgendwie ist der Kater grad von den “F”s geplagt … nicht nur, dass er heute zur leckeren FFFFF (FangFrischen FrischFisch Flatrate) bei Soys Sushi auf der Alaunstraße war - er hat auch einen kleinen Disput mit dem Ordnungsamt.

Und deshalb ist er gnatzig.

Weil Kater nämlich denken, dass es die Aufgabe von Behörden ist, etwaige Ordnungswidrigkeiten auch nachzuweisen - und nicht mal so zu meinen, dass das schon alles so richtig ist.

Nicht zahlen und den Bußgeldbescheid zu kassieren ist zu riskant - also gucken wir doch mal, was so eine Dienstaufsichtsbeschwerde bringt.

Natürlich hofft der Kater, dass sie nicht nach Wikipedia “formlos, fristlos und fruchtlos” bleibt, sondern der Hintern der Mitarbeiterin ein wenig eingeheizt wird; aber wir werden sehen.

Wer Hinweise geben will, wie man sowas (fürs nächste Mal) besser formuliert, kann sich gern melden.

Folgendes hab ich diesmal geschrieben:

Sehr geehrter Herr Sittel,

mit folgendem Schreiben erhebe ich Dienstaufsichtsbeschwerde gegen

  • Herrn XXX, Mitarbeiter Verkehrsüberwachung, Ordnungsamt Dresden;
  • Frau YYY, Mitarbeiterin Zentrale Bußgeldstelle, Ordnungsamt Dresden;
  • die entsprechenden Vorgesetzten (wegen möglicher Tolerierung/Anweisung des Verhaltens vorbezeichneter Personen).

Es handelt sich um folgenden Sachverhalt:

Mit Schreiben vom aa.aa.aaaa (Schriftliche Verwarnung mit Verwarnungsgeld/Anhörung) wurde mir unter Aktenzeichen bbbbbbbb vorgeworfen, durch verbotswidriges Parken auf dem Gehweg eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben. (Kopie anbei.)

Im obigen Schreiben waren keine Beweismittel angeführt, als Zeuge wurde „Herr XXX (VKÜ)“ angegeben. Als Tatort war „Dresden, CCCC Straße“ angegeben.

Die fragliche Straße ist ca. 3,5 km lang und es ist an vielen Stellen möglich, dort korrekt zu parken. Ein Foto lag dem Verwarnungsschreiben nicht bei. Da ich mich an die fragliche Zeit nicht erinnern konnte sowie das Auto nicht nur von mir genutzt wird, war es mir damit nicht möglich, die Richtigkeit des Vorwurfs zu überprüfen.

Aus diesem Grund habe ich mit Schreiben vom dd.dd.dddd (Kopie anbei) um Konkretisierung der Anschuldigungen und Übersendung der Beweismittel gebeten. Insbesondere wurde um eine genauere Ortsbezeichnung sowie um eine Kopie eines Fotos gebeten, auf dem mein Auto incl. Kennzeichen sichtbar ist (um beispielsweise etwaige Tippfehler/Verwechslungen etc. auszuschließen).

Mit Schreiben vom ee.ee.eeee (Kopie beigefügt) teilte mir Frau YYYY mit, dass die Verwarnung aufrecht erhalten wurde. Dies wurde begründet mit (Zitat):

„Unsere Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeit zweifelsfrei auf dem Gehweg der CCCC Straße festgestellt wurde. Die Angabe zur HNr. als Feststellungsort ist nicht zwingend notwendig.“

Effektiv enthält dieses Schreiben also keinerlei weitere Informationen, die mir die Überprüfung des Sachverhaltes ermöglichen.

Daraufhin habe ich Frau Lange am 26.08.2008 angerufen und telefonisch um weitere Details gebeten. Zusammenfassend habe ich die folgenden Aussagen erhalten:

  • Natürlich ist die genaue Angabe des Tatortes nicht nötig, Zitat: „ich wüsste ja am besten, wo ich gestanden habe“.
  • Auf Nachfrage, ob Sie Rücksprache mit dem Zeugen Herrn Gierth gehalten hat, antwortete sie: „Natürlich hat sie das. Jedoch kann der Zeuge die Position nicht genauer bestimmen. Da standen so viele Autos.“
  • Auf die Bitte, mir doch wenigstens das Foto zuzuschicken, entgegnete sie, dass es sich um eine Nachtaufnahme handelt und ein Ausdruck deshalb nicht möglich wäre. Ich könnte mir natürlich selbstverständlich das Foto zu den Sprechzeiten in der Dienststelle ansehen.“ Der erneuten Bitte, mir dann das Bild doch einfach per Email zuzusenden, wollte sie ebenfalls nicht entsprechen.
  • Ansonsten entgegnete sie, dass die Verwarnung schon ein Zugeständnis der Verwaltung ist und sie schon einen übermäßig hohen Aufwand im Fall betrieben hätten und deshalb jetzt bei Nichtzahlung ein Bußgeldbescheid ergeht.

Leider muss ich den Aufführungen insgesamt folgende Fakten entnehmen:

  • Der Zeuge war nicht in der Lage, den Fall so aufzunehmen, dass eine Nachvollziehbarkeit der Tat gegeben ist. Insbesondere muss es schon nach dem normalen Menschenverstand selbst bei schwieriger Bebauungslage auf einer 3,5 km langen Straße möglich sein, beispielsweise die Fahrrichtung und den ungefähren Standort (zwischen X und Y, gegenüber Z oder ähnliches) anzugeben.
  • Wenn ein Ausdruck des Fotos nicht möglich ist, muss die Qualität so schlecht sein, dass es wahrscheinlich ist, dass Kennzeichen oder fragliches Auto überhaupt nicht zu erkennen sind. Auch die komplett fehlende Angabe eines Fotos im ersten Verwarnungsschreiben spricht dafür, dass das Foto entweder untauglich oder überhaupt nicht vorhanden ist.
  • Frau Lange nicht der Meinung ist, dass es Aufgabe des Ordnungsamtes ist, eine etwaige Ordnungswidrigkeit durch Fakten nachzuweisen; sondern sie bzw. das Ordnungamt schon Kraft ihres Amtes Recht hat.

Ich fühle mich zu Unrecht beschuldigt, kann die gegen mich vorliegenden Beweise nicht einsehen (bzw. muss vermuten, dass sie nicht existieren) und habe trotzdem nun nur die Wahl zwischen der pragmatischen Zahlung von 15 EUR Verwarnungsgeld (selbst wenn die Vorwürfe falsch sind) und einem Gerichtsverfahren nach Erlass des Bußgeldbescheides mit mindestens 10-20 fach höherem Prozessrisiko. Schon die Überprüfung des Fotos durch persönliches Erscheinen in der Behörde bedeutet für mich durch den entsprechenden Arbeitsausfall die mindestens dreifachen Kosten wie die Verwarnung selbst.

Unter diesen Voraussetzungen habe ich – ob berechtigt oder nicht - keine andere Wahl, als die Verwarnung zu bezahlen (was ich bereits getan habe).

Ich bin jedoch über die Arbeitsweise des Ordnungsamtes tief verärgert und empfinde eine derartige Erpressung als eines Rechtsstaates unwürdig. Meiner Meinung nach ist das Ordnungsamt verpflichtet, bei dem Vorwurf von Ordnungswidrigkeiten für eine ordnungsgemäße und für den Bürger nachvollziehbare Beweisaufnahme zu sorgen, selbst wenn dadurch der Aufwand für den einzelnen Verstoß möglicherweise steigt. Denn soweit ich das verstanden habe, sollte das Ziel der OWG-Verfolgung keineswegs die möglichst effektive Generierung von Bußgeldern, sondern das Anhalten der Bürger zur konsequenten Einhaltung der Verkehrsregeln sein.

Daher bitte ich Sie als Aufsichtsbehörde des Ordnungsamtes um Überprüfung der Verfahrensweisen in der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes und ggf. um disziplinarische Schritte gegen die oben beschuldigten Personen. Zwar wäre ich erfreut, wenn Sie mir bei tatsächlich nicht nachweisbarer Ordnungswidrigkeit gegen mich die 15 EUR zurückzahlen – es kommt mir aber im Wesentlichen darauf an, dass oben genannten Personen unmissverständlich klar gemacht wird, dass es die Pflicht eines Rechtsstaates ist, Verstöße gegen geltendes Recht sorgfältig nachzuweisen und eine „Effektivierung“ der OWG-Verfolgung durch bloße Ausnutzung der eindeutig stärkeren Position des Ordnungsamtes gegenüber dem Bürger untragbar ist.

Für eine kurze Eingangsbestätigung sowie eine Information, welche Maßnahmen aufgrund dieser Dienstaufsichtsbeschwerde erfolgt sind, wäre ich dankbar.

Für Ihre Bemühungen vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Na dann schauen wir mal, der Kater ist neugierig… ^^

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3. Juni, 2008

Wahlen ändern nichts…

… sonst wären sie verboten.

Dieser nette Spruch war einer der ersten Berührungspunkte mit der Demokratie. Lang lang ists her. Unsere damalige Sozialkundelehrerin - tapfere Kämpferin an der Startbahn West - hatte es jedenfalls schwer mit uns, wenn wir sie mit derartigen Sprüchen (dieser stammte von einem Grafitti) konfrontierten.

Viele Jahre später muss sich der Kater allerdings eingestehen, dass wohl viel mehr Wahrheit darin steckt, als er sich nach frisch überwundenem DDR-Zoo gewünscht hätte.

Das neueste Beispiel ist dieser unsägliche OB-Wahlkampf. Die im Kater-Briefkasten landende Tageszeitung hat sich ja durchaus Mühe gegeben, die Statements der Kandidaten zu vergleichen. Letzte haben sich darin genauso Mühe gegeben, so um den heissen Brei zu reden, dass sie auch ja nirgends anecken.

Toll … was soll dieser Mist? Ich will endlich mal Politiker, die sich positionieren! Das geht mit dieser Peinlichkeit Waldschlößchenbrücke los und hört bei diversen anderen Investruinen von Dresden auf.

Alle wollen - natürlich - was für die sozial Schwachen und - natürlich - auch was für die Bildung tun. Und ansonsten war da auch nur frisch frei verdaulich geföhnter Bullshit-Bingo-Slang zu lesen. Dafür, dass wir ihnen unsere Steuergelder in den Rachen werfen sollen, kann man ja wohl ein bißchen mehr erwarten.

Also … als aufrechter Demokrat (und Sonntags-Spätaufsteher) wirft man ja seinen Wahlzettel ordentlich in den Briefkasten - ich tue es morgen - aber die Entscheidung fällt letztlich nicht nach dem Kandidaten, sondern dem - wohlgemerkt mittlerweile eher herbeigewünschten - Image seiner Partei. Eigentlich mies - sozusagen das kleinste aller Übel anzukreuzen.

Der Kater wäre ja für mehr direkte Demokratie. So in der Art wie bei einer Firma. Der OB ist der Geschäftsführer und erhält seine Aufträge von den Kapitalgebern - in diesem Fall also von den Bürgern dieser Stadt. Und die könnten ihn dann auch direkt feuern, wenn er Dinge umsetzt, die von den Dresdnern nicht gewollt sind. Und Entscheidungen werden dann von allen gemeinsam - online beispielsweise - getroffen.

Ich wette, dabei würden sehr interessante Ergebnisse herauskommen.

Und möglicherweise auch bessere… ^^

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Dresden, Gesellschaft | Kein Kommentar »

20. Mai, 2008

Kommunisten und andere Merkwürdigkeiten…

Der Kater war grade zur professionellen Fellpflege.

Prinzipiell eine schicke Sache, wenn da nicht immer die Frage nach der aktuell gewünschten Fellfarbe wäre. Als ordentlicher Stadtkater mag man es nämlich gefleckt - bevorzugt schwarz-weiss mit orangenen Tupfen.

Nur leider ist die Farbauswahl echt begrenzt. Jedes Mal wieder diese Diskussionen a la “Klar kann ich Dir das färben und schick sieht das auch aus, aber das ist nach spätestens zwei Wochen wieder draußen. Ja und die Sonne erst - da hält das nie und nimmer so lange.”

Ja danke auch, liebe Kosmetikindustrie. Jeden Mist erfindet ihr … nur an vernünftigen Haarfarben scheiterts. Mauert Euch gefälligst im Labor ein und stellt das ab - nervig ist das.

Bei der Gelegenheit hat der Kater dann auch gleich mal wieder die Neon in die Pfoten genommen. Ich war beeindruckt … dieser ungebeugte letzte Kommunist des Abendlandes, der immer vor dem Dresdner Karstadt rumsteht, hat es doch tatsächlich als “urbaner Exzentriker” ins Heftchen geschafft.

Der Kater ist verwirrt und gratuliert artig… ^^

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Dresden, Technik | Kein Kommentar »

14. April, 2008

Straßenrückeroberung…

Nun ja … der Vorteil von Subkultur-Aktionen ist ja meistens, dass sie schaffen, was sich diverse Politiker und sonstige Nasen vergeblich vornehmen. Sie regen zum Nachdenken an und sind trotzdem lustig. Eigentlich schade, dass der Kater die Reclaim The Streets Aktion vom Samstag in Dresden verpasst hat - sonst wäre er sicher samt Miez und Nachwuchs mitgekommen.

Immerhin haben sich mehr als 300 Menschen zu einer spontanen Technoparade eingefunden und daran erinnert, dass öffentliche Räume doch allen gehören. Unangemeldet und spontan - so wie man sich das vorstellt. Für die verschreckten Polizisten sicher eine nette Herausforderung - und wie man sich das wünscht auch alles friedlich.

Vielleicht wird das ja dann auch mal ein würdiger Nachfolger für die damaligen FKK-Umzüge für freie Lebensgestaltung, Kunst und Kultur, die der Kater schmerzlich vermisst.

Mehr nachlesen kann man dann hier:

Das nächste Mal kommt bestimmt… ^^

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27. Februar, 2008

A new life form is born…

Nun denn … das Bundesverfassungsgericht hat gesprochen … und ein neues Wesen im Sammelsurium der Grundrechte geschaffen. Der Kater gratuliert ganz herzlich dem

Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme

zur Geburt und wünscht prächtiges Gedeihen.

Damit ist erfreulicherweise das NRW-Verfassungsschutzgesetz in den entsprechenden Punkten zur Online-Durchsuchung gekippt und die Online-Durchsuchung auch bundesweit nur unter sehr engen Grenzen möglich.

Der Kater sieht schon bildlich vor sich, wie Herr Schäuble vermutlich nun ganz zornig wie ein kleines Kind in seinem Büro rumspringen wird und sich bockig zu Boden wirft, weil die böse böse Welt ihm ein weiteres Mal eines seiner Allmachtsspielzeuge kaputt gemacht hat. Richtig so!

Danke Bundesverfassungsgericht… ^^

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Dresden | Kein Kommentar »

28. Januar, 2008

Der Looser des Jahres…

Kater haben dann ja auch mal Feierabend und legen die Pfoten hoch. Und so hat sich der Kater dazu gleich mal die neue SAX gegriffen, die im Briefkasten lag. Da gibt es doch im Rahmen der SAX-Jahresumfrage die lustige Kategorie “Dresdner Polit-Versager/in des Jahres”.

Herzlichen Glückwunsch, Herr Milbradt! Sie haben es als sächsischer Ministerpräsident mit 13,6 % tatsächlich geschafft, Herrn Apfel (6,0 %) haushoch auf den zweiten Platz zu verweisen.

Zur Erinnerung … letzterer hat sich als NPD-Chef in Sachsen versucht und auch ansonsten so ziemlich alles verrissen - jedes vernunftbegabte Wesen hätte nicht wirklich erwartet, dass sich das toppen lässt. Eine reife Leistung - Herr Rossberg hat es da mit seinem Prozeß nur auf Platz 3 (5,9%) geschafft.

Fragt sich dann nur noch, ob die Beratungsresistenz ausreicht, keine Lehren daraus zu ziehen… ^^

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Dresden, Gesellschaft | Kein Kommentar »

22. Januar, 2008

Beratungsresistenz at your fingertips…

Da hatte der Kater gestern noch gelästert, aber es musste ja so kommen…

Mehr als ein Jahr nach der Anordnung von Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) zur Videoüberwachung in der Neustadt schafft die Dresdner Polizei die technischen Voraussetzungen. In dieser Woche werden die Beamten zwei Kameras installieren, die die Alaunstraße vor dem Kulturzentrum Scheune im Visier haben. Dort war es in der Vergangenheit mehrfach zu Ausschreitungen gekommen.

Diese beratungsresistenten Dilletanten verstehen es einfach nicht - es wird nichts bringen ausser Kosten und die Überwachung völlig unbeteiligter Leute. Wahrscheinlich sollte die halbe Neustadt einfach mal ihr Recht auf Einsicht in die Datenspeicherung ausüben und dort persönlich vorbeilaufen, wo die Bilder ausgewertet werden.

Vielleicht erklärt natürlich auch jemand dem Vermieter des neuen Standorts mal mehr oder weniger eindrücklich, wie Neustädter das mit der Videoüberwachung handzuhaben scheinen… ^^

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Dresden, Gesellschaft | Kein Kommentar »

21. Januar, 2008

Der Sinn der Videoüberwachung…

Hach, am liebsten würde man ja selbstdenkende Katzen und Kater auf Schritt und Tritt mit Kameras verfolgen. Nur zur Vorsicht, falls sie vielleicht doch ein Verbrechen begehen könnten.

In England ist dieser Überwachungswahn am meisten fortgeschritten, dort wurden in den vergangenen Jahren ca. vier Millionen (!) Überwachungskameras installiert.

Da mutet es doch interessant an, wenn vom Verantwortlichen der Videoüberwachung bei der britischen Association of Chief Police Officers (ACPO), Graeme Gerrard eingeräumt wird, dass Kameras Gewaltverbrechen und spontan begangene Straftaten nicht verhindern.

Desweiteren kam heraus,

Irgendwie klar war das zwar alles schon, aber jetzt hat es wenigstens mal jemand gesagt. Und der Kater ist neugierig, ob diese Fakten dann auch irgendwann mal in Dresden ankommen, wo man ja für den Punkerstress vor der Scheune die Video-Überwachung als das Mittel schlechthin angepriesen hat.

Oder meint jetzt ernsthaft jemand, dort gehts nicht um “im Trunkenheitszustand begangene Verbrechen und die Abwehr antisozialen Verhaltens”?

Moment, die Hundehaufen waren ja auch noch… ^^

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Dresden, Gesellschaft, Technik | 1 Kommentar »

15. Januar, 2008

Der Dresdner und die Brücke…

Nun ja … Kater fahren gern Auto und hatten noch nie irgendetwas gegen eine zusätzliche Elbquerung einzuwenden. Dass es die Stadtführung auch in über 10 Jahren nicht geschafft hat, die Dresdner zu vereinen und eine für alle akzeptable Lösung zu finden, ist so schade wie symptomatisch für dieses Kasperletheater.

Der Bürgerentscheid für die Waldschlößchenbrücke war da nicht wirklich hilfreich - ist dem Kater doch vollkommen wurst, ob man die Querung per Brücke oder Tunnel erledigt. Nein falsch … vollkommen egal dann eben doch nicht, weil der Tunnel hat diverse logistische und ästhetische Vorteile. Nicht nur, dass dann ein Tempo 30 wegfiele (oh danke, ihr Umweltschutz-Fundamentalisten - ihr seid ja soooo schlau *ankopffass*), ums Welterbe und die mehr oder weniger klobige Verschandelung der Elbwiesen gäbe es auch keine Diskussion mehr.

Also weist der Kater jetzt mal auf diese neue Bürgerinitiative hin, die sich der (besser spät als nie) Durchsetzung der Tunnelvariante verschrieben hat und hofft im Sinne aller selbstdenkenden Kater und Katzen Dresdens, dass sie erfolgreich sein werden.

Und ein bißchen Buddeln soll ja bekanntlich auch Spaß machen… ^^

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Dresden, Gesellschaft | Kein Kommentar »

1. Januar, 2008

Auf ein neues…

Der Kater wünscht allen Miezen, Katern und anderen intelligenten Wesen dieses schönen Planetens ein tolles Jahr 2008, gaaaanz viel Gesundheit und noch mehr Spaß und dass alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen.

HNY

Ansonsten wünscht er sich noch, dass man in diesem Land endlich mal von dieser verf***ten Einstellung wegkommt, alles für die Bürger per Gesetz regeln zu müssen - schließlich kann man ja wohl erwarten, dass jedes Wesen selber weiss, was für es am besten ist.

Ach ja … und an Schäuble und Co. und diese ganzen anderen Freaks unserer Regierung … fahrt meinetwegen in den Urlaub, legt Euch an den Strand und lasst Euch die Sonne aus dem A…. scheinen, aber hört endlich auf, ganz ungeniert im Leben anderer Leute rumzuschnüffeln.

Sooo… dass muss für den Neujahrsmorgen reichen… ^^

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