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Archiv der 'Liebe' Kategorie

6. November, 2011

For a very special cheshire cat…

Es war einmal in einem fernen Land vor unserer Zeit, es war ein ganz anderes Land, als wir es kennen, und obwohl manche meinten, die Unterschiede wären ganz unwichtig, so war es doch eine ganz andere, farbigere Welt als die unsere. Das weite Land leuchtete im Sommer grün vom saftigen Gras und die Luft duftete im Sommer nach abertausenden bunter Blumen, die überall blühten. Am Morgen spiegelte sich die Sonne in den vielen Tautropfen wie Diamanten und hätten in diesem Land Menschen gelebt, so hätten sie das warme weiche Gras an ihren Füßen spüren können.

In diesem Land lebten viele tausend Katzen und weil es ein besonderes Land war, so waren auch die Kater und die Miezen etwas ganz besonderes. Sie liebten ihr Katzenreich, spielten den ganzen Tag, waren fröhlich und mochten ganz besonders, mit einem lauten Wusch den großen Geröllberg herunterzurutschen, der sich inmitten ihres Landes befand. Und wie es in märchenhaften Ländern nun mal ist, waren auch die Katzen märchenhaft. Jede hatte ein prächtiges buntes Fell, manche schillerten in einem dunklen Grün mit orangenen Tupfen, andere wiederum waren lustig gelb und blau gestreift und die schönsten aller Miezen und Kater leuchteten prächtig in allen Farben des Regenbogens.

Nun gab es dort eine Miez, die etwas ganz besonderes war. Sie stammte nicht aus diesem Land und hatte nicht so ein schönes, prächtig schillerndes Fell mit den begehrten, wie aus einem Prisma stammenden Farben. Ursprünglich kam sie aus einer anderen fernen Gegend, und dort waren alle Katzen in unterschiedlichen Rot- und Brauntönen gescheckt. Es hatte lange gedauert und sie war als kleines Kätzchen viel herumgezogen, bis sie in unserer bunten Welt endlich eine Art Frieden gefunden hatte. Zwar waren, wie wir wissen, die rotbraunen Miezen die klügsten des ganzen Universums, aber trotzdem war ihr Heimatland trostlos und feindlich. Oft gab es Wölfe, die nachts die friedlich schlafenden Fellknäule angriffen und so lernte unsere Miez schon früh, sich zu verteidigen und schärfte Ihre Krallen, so sehr sie nur konnte. Ihr rotbraunes Fell war damals sehr hilfreich, denn wenn sie sich ganz nah an den Boden drückte, so konnte sie kein Wolf von einem achtlos aufgewühlten Haufen Erde unterscheiden und sie konnte sich überlegen, ob sie nun ganz leise und flach atmet und wartet, bis die Gefahr vorbei war oder ob sie plötzlich aufsprang und den Wolf so überraschte, dass sie ihm mühelos mit ihren scharfen Fangzähnen die Kehle durchbeißen konnte.

Einerseits war sie stolz darauf, dass sie immer wusste, wie sie sich verteidigen könnte und in Notwehr hatte sie auch schon ein paar furchteinflößende Wölfe erlegt, andererseits hatte sie aber auch ein gutes Herz und mochte doch den anderen Wesen, selbst wenn sie böse waren, nicht wirklich wehtun. So sah sie keinen anderen Ausweg mehr und ging auf Wanderschaft. Sie kam durch viele unterschiedliche Länder, in einem lebten beispielsweise fröhliche grüne Leguane miteinander und da sie auch ein fröhliches Kätzchen war, wollte sie mit den Leguanen Freundschaft schließen, doch die sahen ihr an, dass ein rotbraungeschecktes Kätzchen wohl immer anders als ein Leguan sein würde und ignorierten sie.

Aber da unsere kleine Katze sich schon immer zu helfen wusste, schlich es eines Nachts vorsichtig in den Wald und während sie Angst hatte, dass das Knistern ihrer Pfoten im Gestrüpp vielleicht die Leguane aufwecken könnte, suchte sie sich im fahlen Mondlicht die saftigsten grünen Kräuter, die sie finden konnte, nahm sie zwischen die Vorderpfoten und rieb sie mit etwas Tau solange, bis daraus eine kräftige grüne Farbe entstanden war. Und nachdem sie den angenehm riechenden Brei sorgfältig in ihrem Fell verteilt hatte und ein paar Mal leise auf der Stelle hüpfte, so dass er vom warmen Nachtwind bald getrocknet war, so streunte sie in ihre Höhle zurück und freute sich auf den nächsten Tag.

Und siehe da, es funktionierte. Kaum stand sie auf und lief als graskräutergrünes Kätzchen an die frische Luft, schon waren die Leguane neugierig auf ihren neuen Artgenossen, spielten schnell mit ihm und schon bald hatte unser Kätzchen viele Leguan-Freunde. Trotzdem sehnte es sich nach wirklichen Artgenossen und so zog es eines Tages weiter durch die Lande, aber lange Zeit hatte es kein Glück. Immer waren dort andere Tiere und auch wenn ihr Farbtrick immer funktionierte und sie im Laufe der Zeit ganz genau wusste, wie sie jede Farbe des Universums zusammenmischen konnte, so war sie doch nie wirklich glücklich.

Und so begab es sich, dass sie eines Tages im Katzenreich ankam. Sie freute sich und war überglücklich, dass überall Kater und Miezen herumtollten und wollte mitspielen, aber auch wenn sie ein wenig Anschluss fand, so war ihr rotbraunes Fell doch für die meisten zu unscheinbar und sie blieb traurig, denn sie wünschte sich nichts mehr, als genau so geliebt zu werden, wie sie eben war. Klar wusste sie mit den Farben umzugehen, und so schlich sie sich immer öfter nachts heimlich in den Wald und zauberte aus bunten Blumen und süßen Kräutern die schönsten Farben und immer, wenn sie dann am nächsten Morgen auf der grünen Wiese mit den bunten Blumen erschien, so strahlte ihr Fell ganz besonders prächtig in allen Farben des Regenbogens. Schnell fanden sich ein paar Kater, die sie begehrten und manchmal gefiel ihr auch ein besonders schillernder Kater mit ausgefransten Ohren, und selbst wenn sie ein wenig mit ihm streunen ging und spielte, so blieb ihr großes warmes Herz doch traurig und es nagte die Sehnsucht ihn ihr, jemanden zu finden, der hinter das Fell blicken konnte und für den sie sich nicht mehr verstellen müsste.

Nun wurde das Land von einem weisen Kater regiert. Er war eigentlich ein ganz normaler Kater, vielleicht hatte er ein bisschen mehr erlebt als die anderen und wusste auch in vielerlei Situationen Rat, aber er kümmerte sich gut um sein Gefolge, streunte oft durch das Katzenreich und ward von den meisten Katern und Miezen angesehen und gemocht. Doch auch er war traurig, denn auch er war alleine. Als Baby war unser Kater in ein tiefes Loch mit vielerlei giftigen Pflanzen gefallen und auch wenn er überlebt hatte, so war er seit dieser Zeit fast farbenblind und konnte nur noch wenige Farben auseinanderhalten. Die meisten Dinge sah er nur in unterschiedlichen Grautönen und nur wenige rote und braune Farben konnte er noch wahrnehmen.

Und so viel und so gern er auch über die schöne große Wiese streunte und viele der Miezen seines Katzenreiches kannte, alle erschienen ihm trotz ihres prächtig schillernden Fells nur in langweiligem Grau. Er fand das nicht schlimm und oft sogar angenehm, bot es ihm doch die Möglichkeit, hinter die Fassade zu schauen und so konnte er auch oft einen Streit schlichten, weil es ihm dadurch leicht fiel, alle Kater und Miezen seines Volkes gleich und wohlwollend zu behandeln. Trotzdem wusste er auch, dass er nie mit einer so langweilig grauen Miez glücklich werden würde.

Eines schönen Herbsttages lief er wieder durch sein Reich und heute hatte er ganz besonders gute Laune, denn alle Bäume hatte ihre Blätter schon abgeworfen und sie lagen gelb und rot und braun auf dem Boden und so hatte er einen Riesenspaß daran, in den bunten Haufen zu springen und das Knistern der Blätter unter seinen Pfoten zu hören und zu fühlen, welche der Blätter noch trocken und welche schon ein bisschen moderig waren.

Und da die Sonne noch immer warm auf sein Fell schien, vergaß er die Zeit und traf unser Kätzchen, die mittlerweile schon zu einer prächtigen Katze herangewachsen war und wie immer mit ihrem sorgfältig aufgetragenen Farbkleid herumlief, was in den schönsten Regenbogenfarben schillerte. Er hatte sie noch nie zuvor gesehen und zwar war sie für ihn genauso grau wie die anderen, aber er mochte sie auf den ersten Blick und so setzte er sich neben sie und erzählte ihr von seinem Leben. Unsere Miez, die immer noch ängstlich war und nicht wusste, dass ausgerechnet der Herrscher des Katzenlandes fast keine Farben sehen konnte, war ein wenig schüchtern und erzählte nur wenig aus ihrer bewegten Geschichte, hatte sie doch Angst, dass jemand sie durchschauen und ihr wahres Ich wahrnehmen konnte, denn ihr warmes großes Herz wollte doch endlich geliebt werden und hätte wahrscheinlich nicht verkraftet, wenn sie erneut verstoßen werden würde.

Und während sie also im Laub saßen und ein wenig über das Katzenreich plauderten, bemerkten sie gar nicht, dass sich der Himmel mittlerweile mit tiefen dunklen Wolken zugezogen hatte und erst als ein fürchterlich lauter Donnerschlag ertönte, schreckten die beiden aus ihrem Gespräch hoch. Die Miez hatte Angst und wollte weglaufen, aber der Kater beruhigte sie, dass Katzen doch keine Angst vor einem Gewitter haben müssten. Gleichzeitig hatte es angefangen, fürchterlich zu regnen und wo sie sich umsahen, gab es weit und breit keinen Unterschlupf, wo sie ins Trockene hätten flüchten können.

So beschlossen die beiden, das Beste aus der Situation zu machen und tollten im Regen herum, bis das Wasser in großen Bächen aus ihren Fellen ran und sie bis auf die nackte Haut pitschenass waren. Unsere Miez hatte ganz vergessen, dass der Regen die ganze Farbe aus ihrem Fell gewaschen hatte und als der Kater sie nach kurzer Zeit anschaute, so war er sehr erstaunt und konnte erst gar nicht fassen, dass die Miez, die eben noch ein langweiliges graues Fell hatte, plötzlich wunderschön in allen vorstellbaren roten und braunen Schattierungen leuchtete. So etwas Anmutiges hatte er noch nicht gesehen und ihm hüpfte das Herz bis zur Katerkehle. Als die Miez bemerkte, dass sie nun ganz mit ihrem ursprünglichen Fell vorm Herrscher des Katzenlandes stand, erschrak sie erst fürchterlich, aber als sie merkte, dass der Kater sie ganz verzückt ansah, so fasste sie sich ein Herz und erzählte ihm erst stockend und dann immer schneller ihre Geschichte. Der Kater nun wiederum erzählte ihr von seiner Farbschwäche und dass er überglücklich ist, nach so langer Zeit endlich eine so wunderschön gescheckte Miez gefunden zu haben. Immer weitere Geschichten kamen ihnen ins Gedächtnis und sie kuschelten sich aneinander, um sich zu wärmen und unterhielten sich noch den ganzen Tag und die ganze Nacht, bevor sie todmüde und überglücklich, nun endlich jemand gefunden zu haben, der sie nimmt, wie sie eben sind, nach Hause streunten.

Leider ist nicht überliefert, was dann geschah, aber die Legende erzählt, dass schon nach kurzer Zeit die Augen des Herrschers über das Katzenreich zu leuchten begannen, wie es die Untergebenen nie zuvor wahrgenommen haben und auch wenn sie sich wunderten, dass die Höhle unserer Herrscherkaters plötzlich in seltsamen rotbraunen Farben gestrichen war, so verbreitete sich die Fröhlichkeit unseres Herrschers doch schnell über das ganze Land und es grünte und blühte noch viel schöner als es sich je jemand in seinen Träumen hätte vorstellen können. ^^

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18. Oktober, 2010

Leute gibts…

Der Kater präsentiert … die Jugend von heute … ein ICQ-Protokoll … *tataaaaa*

——– schnipp ——–

Huch … wer bist Du denn?

huch eine kleine sexsüchtiege

Das sind wir alle (und es stand schon im Profil) … :-)

ja :-)

Sogesehen läuft ja dann was schief, wenn Du stattdessen am PC rumhängst …

naja geht so
ich habe ja 4 finger

Wo kommste überhaupt her?
Echt? Also ich hab nochmal gezählt … ich hab 10 …

ja ich habe auch 10 aber 5 reichen doch denn bracuhe ich keinen mann
hannover
un d du

*lach* Aber mit ‘nem Mann zusammen hättest Du 20 … *schlapplach*
Dresden …

aha
ja aber ein mann önnte mir uch seinen schwanz reinstecken

Stimmt … und ihr hättet dann immer noch 20 Finger für den Rest der Körper … ;)

ja
und wir beide zusammen haben auch 20 finger und einen schwanz
;-)

Das stimmt … allerdings haben wir auch 400 km dazwischen und ich schwanke zwischen dem Verdacht, dass auf der anderen Seite des PC ‘nen 53jähriger Mann mit Vollbart oder ‘ne 15jährige Kirsche in den Pubertätswehen sitzt … Du darfst mich aber gern aufklären, mit welchem Verdacht ich näher liege …

mit der kirsche aber die ist 24
und hat schöne biöder und du keine

*lach* Damit kann ich gut leben … ;-)
Davon mal abgesehen … Hannover ist ja sicher ein ziemliches totes Kaff … aber da wird doch um die Zeit für Dich noch was reales für Dein Hobby zu finden sein …

ja schon aber wenn ich jetzt nicht mehr will?!

Dann ist ja auch alles gut … *schlapplach*

——– schnipp ——–

Jetzt hab ich sie bestimmt verschreckt … das werd ich mir nie verzeihen… ^^

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Dies und Das, Nightlife, Liebe | 1 Kommentar »

24. Juni, 2008

*mauz*

Der Kater ist im ersten seiner sieben Leben schon ganz schön umhergestreunt und er hat bestimmt schon mit einigen Miezen lange Gespräche geführt, aber auch das hat offenbar nicht dazu geführt, dass er sich ins andere Geschlecht hineinversetzen kann.

Denn es gibt da die Grinsekatze, die er über alles liebt… und er gibt sich große Mühe, dass Kater und Grinsekatze miteinander ein schönes Leben führen können und fröhlich durch selbiges streunen - trotz all der Widrigkeiten, die so auf ein übliches Katzenleben einprasseln.

Aber es gibt Momente, da glaubt er, er macht alles falsch und egal, wie er sich entscheidet, die Grinsekatze lässt ihn spüren, dass es nicht in Ordnung war.

Warum ist das nur so? Es macht die Grinsekatze traurig und den Kater auch und eigentlich wollten doch beide nur, dass es dem anderen gut geht. Weil Miez und Kater wissen, dass ihnen nix besseres passieren konnte als sich gefunden zu haben und sie doch alles dafür tun würden, dass der andere glücklich ist.

Aber vielleicht wird ja auch so ein Kater eines Tages weise. Und bis dahin hat er die Hoffnung, dass ihn sein Dæmon an die Tigerpfote nimmt und ihm, wenn es denn nötig ist, aus der Patsche hilft.

Vielleicht ja auch dieses Mal, wenn er hinter dem Regenbogen verschwindet und die Grinsekatze besucht… ^^

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Liebe, Nachtgeschichten | Kein Kommentar »

14. Mai, 2008

His Dark Materials…

Der Kater ist traurig…

Sehr lange hat er hier schon nichts mehr geschrieben. Er war viel im Büro und hat auch einiges mit seiner über alles geliebten Grinsekatze erlebt, aber die restliche freie Zeit hat er mit Lyra und Will verbracht.

Er hat mit ihnen Verschwörungen kennengelernt, seltsame Instrumente erfühlt, die Wahrheit erfragt, gekämpft und geruht, verloren und gesiegt. Viele neue Wesen kennengelernt - freundliche und böse, schöne und häßliche, vertraute und seltsame. Durch fremdartige Welten hat er sie begleitet und wundersame Gegenstände kennengelernt.

Der Kater hat seinen Dæmonen entdeckt und sich gefreut, dass die anmutige und lustige Tigerdame ihm schon immer zur Seite stand und stehen wird - wenn er traurig ist, oder deprimiert, aber genauso, wenn das Leben dem Kater toll und interessant erscheint.

Und auch wenn seine Grinsekatze mal nicht bei ihm sein konnte, so schickt sie doch seitdem ihren Dæmonen vorbei und wenn ihr Tiger mit einem großen Satz über den Regenbogen springt, freut sich meine Tigerin und wenigstens die beiden können ein wenig Wärme austauschen und so den Kater daran teilhaben lassen.

Nun … und heute haben die Abenteuer von Lyra und Will ein Ende … ein trauriges zwar, aber auch ein sehr schönes. Die letzte Seite ist gelesen und wenn sie weiterleben, dann in den Träumen und der Phantasie vom Kater und der Miez. Die beiden haben ihre Bestimmung gefunden - und vielleicht ist es ja die Bestimmung von uns allen?

Denn nur Philip Pullman weiss, ob es eine Geschichte ist … oder vielleicht die tiefe Wahrheit der Welt … ^^

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Liebe, Nachtgeschichten | Kein Kommentar »

12. Oktober, 2007

Freiheit…

Ach, wieviel haben die Leute schon über die Freiheit geschrieben. Die Politiker beschneiden sie, dem Volk fällt es nicht auf und auch die liebste Grinsekatze der Welt scheint sich manchmal zu fragen, ob man die Freiheit der Bequemlichkeit tatsächlich vorziehen sollte.

Vielleicht hilft ja das folgende Zitat:

Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund, warum sich die meisten Menschen vor ihr fürchten.

George Berhard Shaw, 1856-1950

Auch Katzen werden erwachsen… ^^

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Liebe, Gesellschaft | Kein Kommentar »

18. Juli, 2007

Nachtgeschichten - 3

Manchmal, wenn Kater von ihren ausgedehnten Streifzügen durchs Revier nach Hause kommen, fallen sie erschöpft ins Bett.

Und wenn so ein Kater dann an seine Grinsekatze denkt und ein wenig traurig ist, dass sie nicht bei ihm sein kann, dann weiss er, dass - wenn ganz unmerklich Traumwelt und Realität verschwimmen - sie ihn besuchen wird und Kater und Katze zumindest im Geiste vereint sind.

Denn die Gedanken sind frei und aus ihnen entsteht Realität.

Schon sehr bald… ^^

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Liebe, Nachtgeschichten | Kein Kommentar »

6. Juli, 2007

Augen zu, Zunge raus…

Hey, Ihr Katzen und Kater da draußen in der Welt! Heute ist Euer Tag! Denn … heute ist der internationale Tag des Kusses. Und wie wir Katzenwesen wissen, ist Küssen eine unserer Lieblingsbeschäftigungen.

Also egal, ob Tigermiez oder Löwenbaby … schnappt Euch das Wesen Eures Herzens und knutscht soviel ihr könnt. Und der Kater freut sich auf seine Grinsekatze. Denn…

Wenn sich die Zungen berühren, dann verschmelzen die Herzen… ^^

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Dies und Das, Liebe | 5 Kommentare »

26. Juni, 2007

Nachtgeschichten - 2

Vor vielen, vielen Jahren gab es eine Zeit, wo die Nacht noch Macht über den Tag hatte. Unzählige Male zeigte sich die Sonne und versuchte, die ausgedehnten grünen Wälder zum Leben zur erwecken. Doch erst, als der Mond die Sonne ablöste und die Sterne friedlich am Himmel erschienen, erwachten die Tiere langsam und waren bereit für eine neue Nacht.

Schon damals gab es Katzen und Kater, sie waren fröhliche Wesen, sie tollten herum und spielten miteinander und freuten sich, dass sie am Leben waren. Immer gab es etwas zu entdecken, und so streunten sie flink und sanft durchs Unterholz oder kletterten in den Wipfeln der uralten Bäume herum und sprangen von Krone zu Krone.

Doch immer, wenn die Nächte wärmer wurden und die Bäume schon einige Zeit ihr Kleid aus Schnee und Eis verloren hatten, dann erwachte in den anmutigen Lebewesen der Nacht eine tiefe Sehnsucht nach einem fernen, unsagbar schönen Gefühl. Ihre Augen begannen zu leuchten und sie wussten, dass sie ihre Heimat verlassen müssen, um dieses Gefühl einzufangen und ihre Sehnsucht zu befriedigen.

Lange streiften sie durch das Land, und getrieben von einer inneren Unruhe entdeckten sie immer fernere Wälder und Wiesen. So manche Katze verlor dabei den Mut, dass sie jemals etwas finden würde, was ihr rastloses Herz heilt. Doch wenn die Sterne besonders günstig standen und die Götter der Nacht milde gestimmt waren, dann sendeten sie einem Kater und einer Katze Zeichen, um sie auf den rechten Weg zu bringen. Nicht jeder konnte sie erkennen - vielleicht war es nur ein besonders stark flackerndes Glühwürmchen oder ferne Schreie eines Vogels - aber wer sein Herz geöffnet hatte, konnte darauf hören und wusste plötzlich, in welche Richtung der Weg führt.

Und wenn die beiden dann dem Weg des Herzens folgten, dann fanden einen kleinen See im fahlen Licht des Mondes. Und wo sie sich erblickten, dann leuchteten ihre Augen und plötzlich wussten sie, dass sie füreinander bestimmt waren. Sie umarmten sich zärtlich und schauten auf die silberne Spiegelung des Mondes auf den unmerklichen Wellen des Wassers. Sie waren am Ende ihrer Reise angekommen.

Seit dieser Zeit sind viele Jahre vergangen, die Sonne hat die Nacht besiegt und selbst die kläglichen Reste der Dunkelheit werden von bunten Lichtern durchschnitten. Die Zeiten sind schwieriger geworden, und nicht wenige Katzen und Kater hetzen durchs Leben.

Der Silbersee jedoch existiert noch heute… ^^

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Liebe, Nachtgeschichten | Kein Kommentar »

13. Juni, 2007

Nachtgeschichten - 1

Manchmal, wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwindet und die Welt in ein sanftes, rotes Licht taucht, dann streunen Katzen gern in einsamen Buchten am Meer umher. Sie fühlen den weichen Sand unter ihren Pfoten und hören sehnsüchtig dem Rauschen des Meeres zu.

Und wenn die Sterne an ganz besonderen Tagen heller leuchten als sonst, dann begegnen sich eine Grinsekatze und ein Kater und sie setzen sich in den noch warmen Sand und schauen in den glutroten Ball der Sonne, wie er langsam kleiner wird und sich doch millionenfach im Meer spiegelt.

Und wenn es dunkel geworden ist und die Nacht mit ihren abertausend leuchtenden Punkten am Himmel die Herrschaft der Welt übernommen hat, dann umarmen sich Katze und Kater, sie küssen sich lange und streichen mit ihren sanften, weichen Pfoten über ihre Körper.

Und wenn sie ein wenig später im weichen Sand zurücksinken, dann kuscheln sie sich aneinander und spüren die Wärme ihrer Herzen, so wie nur Grinsekatzen und Kater sie besitzen. Und dann beginnen sie leise zu schnurren und schlafen glücklich ein und träumen von einem spannenden neuen Tag mit vielen Erlebnissen in einem ihrer sieben Katzenleben… ^^

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Liebe, Nachtgeschichten | Kein Kommentar »

11. Mai, 2007

Rules of attraction…

Beim Surfen gefunden…

Alle anziehenden Leute sind immer im Kern verdorben, darin liegt das Geheimnis ihrer sympathischen Kraft.

Wenn man sich auch wünscht, tugendhaft zu bleiben, stellt man eines Tages fest, daß die wirklich glücklichen Augenblicke jene gewesen sind, die man der Sünde gewidmet hat…

Oscar Wilde

Da braucht sich der Kater ja keine Sorgen über seine Anziehungskraft zu machen… ^^

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Nightlife, Liebe | Kein Kommentar »

6. Mai, 2007

Frühlingsgefühle in der City

Bienensummen, warme Sonnenstrahlen, der Geruch von frischgemähten Gras….

Was verbinden wir damit? Richtig, den Frühling. Es blüht, die Menschen erwachen aus ihren winterschlafähnlichen halbdepressiven Zuständen und kommen aus ihren Häusern um sich an den Elbwiesen zu sonnen bzw. andere Grünanlagen zu diesem Zwecke zu nutzen.Jedoch kann man auch das Phänomen der Frühlingsgefühle in der Stadt sehr gut beobachten:

Menschen, die einen anlächeln, grüßen und flirten auf Teufel komm raus. Doch warum wird das im Frühjahr so deutlich? Diese Frage drängte sich mir auf nachdem ich letzte Woche in der Stadt mehrmals angelächelt und gegrüßt wurde und auch den offensiven Flirtattacken einiger männlichen Wesen ausgesetzt war. Bemerkt man es im Winter nicht, da man so mit der eigenen winterlichen „Depression“, hervorgerufen durch Kälte, dusteres Wetter und dem gezwungen sein in Lokalen drin zu sitzen einfach nicht, oder wird der Mensch durch die ersten Sonnenstrahlen, die einen morgens schon mit einem Lächeln aufwachen lassen, einfach grunderneuert und ändert seine Lebensweise von winterlicher Eingeigeltheit zu sommerlicher Offenheit? Oder versucht man das, was man im Winter verpasst hat, einfach verstärkt wieder aufzuholen?

Wie dem auch sei, es ist trotzdem irgendwie schön, wenn man durch die Stadt läuft, angelächelt wird, bzw. gegrüßt wird, auch wenn man sich nicht kennt (und nachdem man die Zweifel beseitigt hat, ob man sich eventuell bekleckert hat und deswegen angegrinst wird) und dann irgendwie das Bedürfnis hat, einfach zurückzulächeln und mit einem kleinen Touch mehr Selbstbewusstsein den Tag weiterzugenießen.

Jedoch gibt es auch Situationen, die einfach für Verwirrung sorgen, wenn zum Beispiel ein gutaussehender junger Mann auf dich zurennt, dich umarmt und meint: “Hey meine Süße, wir haben uns aber lange nicht gesehen, du siehst so toll aus wie immer!” und du dir aber ziemlich sicher bist ihn nicht zu kennen und dann noch gezwungen bist ihn zu fragen, woher man sich denn kennt und darauf nur ein augenzwinkerndes: “Wir kennen uns immer wieder neu!”, ein liebes Grinsen, nen Kuss auf die Wange und ein Hinterherwinken bekommt.

Auf jeden Fall ist es viel schöner bei Sonnenschein mit dem Hefter auf der Terasse eines Cafés zu sitzen und neben den zu erledigenden Arbeiten einfach nur die Leute zu beobachten und die eine oder andere nette Bekanntschaft zu schließen.

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Liebe, Gesellschaft | Kein Kommentar »

28. April, 2007

Des Miezen Kern…

Wie war doch gleich diese Weisheit…

Frauen lieben Gerüche…
Am besten, man stinkt nach Geld….

Passend dazu ein kleines Filmchen aus dem unendlichen Youtube-Fundus:

Hmm … geht auch ein Herz aus Gold? ^^

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Liebe, Humor | Kein Kommentar »

19. April, 2007

Kater habens schon nicht leicht…

Wir Kater wissen alle, dass das manchmal nicht so leicht ist mit den Miezen. Dafür hat Ehrensenf nun eine plausible Erklärung gefunden, warum manche Kater beim Date so rüde abserviert werden…

glumbert.com - The Ladies Room

Nun, die Hochrüstung ist eröffnet… ^^

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Liebe, Humor | Kein Kommentar »

5. April, 2007

Von Miezen, Umzügen und Bauch-Weg-Rüttlern…

Ohne Worte… ^^

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Liebe, Gesellschaft | 1 Kommentar »

25. März, 2007

Flexible Realitäten…

Es gibt schon hübsche Miezen in Dresden… schlank, körperbetont, ein paar Piercings und Tattoos usw. Interessanterweise gehören die meisten leider einer Kategorie Frau an, die ansonsten nicht gerade viel zu bieten haben. Nun, man kann nicht überall punkten, aber wenigstens sollte man sich dessen bewußt sein.

Lustig wird das Ganze jedoch dann, wenn Realität und persönliche Vorstellung von sich selbst ein wenig divergieren. So hat der Kater neulich einen neuen Satz zur weiblichen Disqualifikation gehört:

“Im Gegensatz zu meinen Freunden fange ich nicht an, Müll zu labern, wenn ich besoffen bin.”

… oder so ähnlich.

Nun, vom Wahrheitsgehalt konnten wir uns zwei Stunden später live überzeugen… ^^

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Liebe, Gesellschaft | Kein Kommentar »