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Archiv der 'Gesellschaft' Kategorie

26. Mai, 2008

Alles beim Alten…

Fast hätte der Kater sein Alter ja verdrängt - aber wenn sich der 20. Jahrestag seiner alten Schule nähert, dann ist das Erwachen wohl unumgänglich.

Jedenfalls freut es mich, daß es dem ehrwürdigen Georg-Cantor-Gymnasium gut geht und so wie es aussieht, ist für den 27.09.2008 mal wieder ein Absolvententreffen geplant.

Das könnte immerhin spannend werden, denn der Kater kennt das neue Schulgebäude noch nicht und bekanntlich sind wir Pfotentiere ja für unsere Neugier bekannt.

Ansonsten scheint es wohl immer noch die üblichen internen Streitigkeiten zu geben, was man allein schon daran sieht, dass es neben der (vermutlich) offiziellen Webseite noch zwei weitere Webseiten-Projekte gibt - und davon findet der Kater diese jene welche auch noch deutlich besser.

Wer Lust hat, kann ja mal reinschauen, wo der Kater vor ganz langer Zeit so rumgestreunt ist:

Bleibt nur noch zu hoffen, dass unser schickes Klassentreffen trotzdem noch gut besucht bleibt… ^^

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22. Mai, 2008

Gedanken zur Nacht…

Wenn der Kater schon den zweiten Tag in der Woche 12 Stunden im Büro verbracht hat, und es deshalb nicht mal zu den Tagesthemen in seine Behausung schafft, sollte er doch wirklich mal über sein Leben nachdenken.

Böse Zungen behaupten ja, es gäbe sowas wie Work-Life-Balance. Bzw. wäre die wohl anzustreben - aber so wird das nix werden.

Und wenn ich mir dann mein Konto so betrachte und überlege, was letztlich bei rumkommt und wie sich das im Vergleich zu Benzin-, Cocktail- und Lebensmittelpreisen in den letzten Jahren verändert hat, dann fällt dieser Trost ja wohl auch aus.

Ach ja … und 8 Überstunden in der Woche macht dann immerhin noch 20% Rabatt für den Arbeitgeber - könnte mich nicht erinnern, dass die mir schon mal irgendein anderer Laden freiwillig eingeräumt hätte.

Immerhin bleibt ja noch die SKL-basierte Altersvorsorge.

Ach ne, die ist aus statistischen Gründen gekündigt… ^^

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21. April, 2008

Boah…

… ist das übel. Der Kater liest grade die Zusammenfassung von Fefe zum neuen BKA-Gesetz. Das schlägt dem Fass ja den Boden aus. Sollte in diesem Land eigentlich jeder wissen, dass Gesetze grundsätzlich so präzise formuliert werden müssen, dass sämtliche Deutungen mit dem Wortlaut abgedeckt sind.

Also lässt sich daraus dann nur schlußfolgern, dass das BKA dann eigentlich alles darf. Und der Bürger rechtlos ist. Hallo liebe Politiker? Spinnt ihr jetzt völlig…

Also ist das auf alle Fälle mal eine notwendige Lektüre, was so in der nächsten Zeit auf uns zukommt. Tut mir ja auch leid für meine alte Sozialkundelehrerin, die meinte sowas wie, dass wir eine Demokratie in Deutschland hätten - da hatte sie wohl unrecht.

Wann wacht hier eigentlich endlich mal jemand auf und jagt dieses ganze wildgewordene Volk aus dem Amt? Ach nee, 1933 haben ja auch alle geschlafen.

Gute Nacht Deutschland… ^^

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14. April, 2008

TimeWarp has gone…

Wo der Kater grad noch ‘ne Minute zum Schreiben hat. Die TimeWarp war ja wirklich schick und cool und toll.

Aber für einen Kater, der sich damit begnügt, täglich tief in den Kaffeetopf zu schauen, um wachzubleiben, schon erschreckend. Also soviele Drogenleichen hab ich lange nicht mehr auf einem Haufen gesehen. Eigentlich schade … früher ging das auch anders.

Dafür passt da ein nettes Video dazu, worauf uns ein Bekannter hingewiesen hat - wer sich aus einer Erfahrung erinnert fühlt, sollte möglicherweise darüber nachdenken. :-D

Dann doch lieber ordentlich schlafen… ^^

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14. April, 2008

Straßenrückeroberung…

Nun ja … der Vorteil von Subkultur-Aktionen ist ja meistens, dass sie schaffen, was sich diverse Politiker und sonstige Nasen vergeblich vornehmen. Sie regen zum Nachdenken an und sind trotzdem lustig. Eigentlich schade, dass der Kater die Reclaim The Streets Aktion vom Samstag in Dresden verpasst hat - sonst wäre er sicher samt Miez und Nachwuchs mitgekommen.

Immerhin haben sich mehr als 300 Menschen zu einer spontanen Technoparade eingefunden und daran erinnert, dass öffentliche Räume doch allen gehören. Unangemeldet und spontan - so wie man sich das vorstellt. Für die verschreckten Polizisten sicher eine nette Herausforderung - und wie man sich das wünscht auch alles friedlich.

Vielleicht wird das ja dann auch mal ein würdiger Nachfolger für die damaligen FKK-Umzüge für freie Lebensgestaltung, Kunst und Kultur, die der Kater schmerzlich vermisst.

Mehr nachlesen kann man dann hier:

Das nächste Mal kommt bestimmt… ^^

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9. März, 2008

Mir ist nicht wohl … ohne Alkohol …

Der Kater ist die letzten Tage in Hannover rumgestreunt … wie zu erwarten, als Aussteller auf der CeBIT. Prinzipiell kennt man das … schickes Fellkleid am Tag, ordentlich Stimmung nach 18 Uhr. So war das die letzten Jahre…

Auf dieser Messe sah es da wirklich mau aus. Also nicht *miau*, sondern sehr mau … die Wochentagsparties waren ja schon rar gesät, aber was am klassischen Feier-Samstag hier abging, das war ja gelinde gesagt unakzeptabel.

Dabei ist man als B2B-Aussteller sowieso schon gestraft … in der Woche gute Gespräche, am Wochenende nur Beutelwölfe. Also nicht mal hier und da einer … nein … gefühlte 95% Schüler, Studenten und sonstige Streuwarenjäger. Fragt man sich, ob irgendein Antivirentool-Hersteller mit seiner Fliegenklatsche doch mehr den Nerv der Zeit getroffen hat, als uns das allen lieb ist.

Jedenfalls … Allnet äußerst unfreundlich und nix mit Solidarität mit uns anderen Ausstellern. D-Link tolle Coyote Ugly Performance mit ‘ner Verteilrate von 3 Bier pro Minute (natürlich schon schön präsentiert) - trotzdem reichlich sinnlos bei 500 pubertierenden Anwesenden. Und der traditionelle Tobit-Party ist irgendwann kurz nach 8 das Bier ausgegangen - und das war schon Heinecken.

Alles peinlich … da freut sich der Kater doch doppelt auf die Heimat… ^^

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19. Februar, 2008

Zum Zumwinkeln ist das…

Hehe, was anfangs so toll nach Milliarden von zusätzlichen Einnahmen für den Steuertopf klang, scheint sich ja so langsam zu einem Mittelding zwischen PR-Gau und Rohrkrepierer zu entwickeln - schließlich hat die Sache - von der Strafbarkeit der Steuerverkürzung abgesehen - mehrere Aspekte.

Da stellt sich zum Beispiel die Frage, wie es denn kommen kann, dass ein - bislang erstaunlicherweise als nicht grade als sonderlich gierig gebrandmarkter - Topmanager einige Millionen an der Steuer vorbei beiseite schafft.

Nun, also wenn der Kater sich mal selbst befragt, dann weiss er das. Man zahlt nämlich nur dann gern Steuern, wenn man den Eindruck hat, dass man dafür einen fairen Gegenwert bekommt. Also, die Leistungen, die man vom Staat bekommt, es wert sind, ihm das Geld in den Rachen zu werfen. Und da hat der Kater den Eindruck, dass dies ganz und gar nicht so ist … im Gegenteil:

Man muss noch eine Menge Aufwand und Kosten investieren, um ihn sich so gut wie möglich vom Leibe zu halten. Schließlich gilt Eigenverantwortung ja nicht mehr, und unsere tollen Regierigen nutzen die erpressten Steuern mehr oder weniger effektiv dazu, uns immer weiter zu kontrollieren und zu bevormunden.

Wen wundert es also, dass wahrscheinlich wirklich jeder in Deutschland bemüht ist, sein Leben (und damit auch die Gestaltung eines Broterwerbs) so zu gestalten, dass er möglichst wenig Geld dem Staat in den Rachen wirft - na ja, und wenn es dann ein paar Leute gibt, die dabei übers Ziel hinausschießen und in die strafrechtliche Relevanz schlittern, dann ist das sehr bedauerlich - so wie das ja immer mit Kollateralschäden ist.

Da passt es natürlich ins Bild, dass sich wieder mal die Politiker aller Parteien künstlich darüber aufregen - wo sie doch bei Eingriffen des Staates in die Privatspäre des Bürgers und den damit ebenso generierten Unfällen bestenfalls mit den Schultern zucken.

Und dass es selbstdenkende Kater und Katzen nicht toll finden dürften, dass der Staat nun selber zur Straftat greift, um seine Bürger zu verfolgen, erklärt sich auch von selbst.

Was anderes dürfte es nämlich nicht gewesen sein, wenn man 5 Millionen Euro an Steuergeldern dazu verwendet, um sich aus dubioser Quelle geklaute Daten zu kaufen - natürlich mit dem Wissen, dass sie illegal beschafft wurden. Sozusagen hat der BND den Kater noch mitschuldig gemacht, denn ein paar Cent seiner Steuern waren bei den Millionen wohl auch dabei.

Soweit zur Motivation, beim nächsten Mal auch nur einen Euro mehr Steuern zu zahlen als unbedingt nötig.

Ach ja … und der Kater ist wirklich gespannt, ob die Gerichte die illegal erlangten Beweise kassieren. Das könnte sich dann nämlich hübsch als Bumerang erweisen. Offenbar liegen ja die tatsächlichen Selbstanzeigen hinter der erhofften Zahl schon weit zurück.

Ansonsten gibt es übrigens auch in der Süddeutschen Zeitung einen schönen Artikel dazu:

Wer Abgaben an den Staat vermeidet, gehört einer Volksbewegung an. 60 Prozent der Bundesbürger halten es laut Umfragen für ein Kavaliersdelikt, bei der Steuererklärung ein wenig zu schummeln, wenn es nicht um Millionen Euro geht, sondern um ein paar hundert. Sie haben in vielen Fällen sogar das Gefühl, dass es ihnen das Gesetz schwer macht, völlig ehrlich zu bleiben.

… haben der norwegische Ökonom Agnar Sandmo und sein britischer Kollege Michael Allingham eine Theorie der Steuerhinterziehung präsentiert. Das Ergebnis: Ein rationales Individuum hinterzieht umso mehr Steuern, je höher die zu erwartende Strafe ist. Das klingt paradox. Es erklärt sich daraus, dass eine umso höhere Strafe erwartet werden muss, je höher die hinterzogene Summe ist. Eine hohe potentielle Strafe zeigt also einen hohen potentiellen Nutzen an. Menschen schätzen nach dieser Theorie den möglichen Gewinn offenbar höher ein als das Risiko, tatsächlich erwischt zu werden (und so die hohe Strafe zu erhalten).

Wenn aus der Sicht des Steuerzahlers das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt, steigt der Anreiz, Steuern nicht zu zahlen. Unter Leistung verstehen die Ökonomen Lars Feld und Bruno Frey ganz allgemein eine gute und faire Politik. Wie hoch die Bereitschaft der Bevölkerung ist, Steuern zu hinterziehen, hängt vor allem vom Staat ab. Je besser die Politik und je zurückhaltender die Steuerbehörden, desto loyaler verhält sich der Bürger zum Fiskus. Es ist also nach dieser wissenschaftlichen Lesart der Staat, der Steuerhinterziehung provoziert. Je schlechter die Politik, desto schlechter die Steuermoral. Fühlen sich die Bürger fair behandelt, sind sie auch ehrlich, meinen die beiden Ökonomen.

Das Gefühl, dass Selbständige oder die Reichen der Republik weniger Steuern zahlen als vorgeschrieben, bestärkt den Normalverdiener im Hinterziehen kleiner Beträge. Was die Steuermoral der Bürger betrifft, so wusste schon der Ökonom Adam Smith: “Eine Steuer, die auf Unverständnis stößt, ist eine große Versuchung zur Hinterziehung. Sie beeinträchtigt den Erwerbssinn der Bevölkerung.” Nach 60 Jahren Bundesrepublik Deutschland und zahllosen Steuerreformen haben viele Bürger offenbar das Gefühl, dass sie dem Staat weniger schuldig sind, als er von ihnen verlangt.

So isses recht. Na denn beobachten wir doch mal, was aus der ganzen Sache wird… ^^

Update:

Na es geht doch vorwärts. Zwei Berliner Juristen haben gegen die Bundesregierung und gegen den BND Strafanzeige erstattet - wegen Untreue und Anstiftung zur Ausspähung von Daten. Schreibt die Welt (via Lawblog).

Lustig lustig das alles… ^^

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Gesellschaft | Kein Kommentar »

15. Februar, 2008

Mäuse und Kater…

Hach, Kater spielen manchmal Lotto … und diesmal hat sich der Kater kräftig verzockt. Wirklich. Geld investiert und alles verloren - nicht mal die lausigen 2,50 EUR für Spiel 77 gewonnen.

Also quasi genauso wie diese IKB-Bank. Auf fette Mäuse gehofft und sich verzockt.

Nur … letztere bekommt jetzt sogar über 2 Milliarden Euro von unserem Herrn Steinbrück. Ein wahrer Samariter. Weil nämlich sonst eine Gefahr für den Finanzplatz Deutschland bestünde.

Herr Steinbrück … auch der Finanzplatz Kater ist in Gefahr … ehrlich.

Bitte zahlen Sie jetzt! Schnell… ^^

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Gesellschaft | Kein Kommentar »

11. Februar, 2008

Schön gesagt…

Hach, da hat doch Spiegel Online wieder mal ein hübsches Sätzchen (in einem Artikel über DSDS) hervorgezaubert:

Wenn Kurt Beck Bundeskanzler werden möchte, kann man es dann dem 24-jährigen Politologiestudenten Oliver verübeln, dass er von einer Karriere als Superstar träumt?

Er sang den patinierten Bohlen-Hit “You can win if you want”, fiel durch - und war glücklich.

Am Ende sagte er: “Danke schön, dass ich dabei sein durfte.”

Das sagt doch einiges. Über Kurt Beck… ^^

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1. Februar, 2008

Der Ami hat die Wahl…

Einen interessanten Gedanken hat der Kater in einem Interview mit Tom Hanks in Spiegel Online gefunden:

SPIEGEL ONLINE: Interessieren sich Amerikaner noch ernsthaft für Politik?

Hanks: Bei Wahlen in den Vereinigten Staaten tauchen wie viel Prozent der Wahlberechtigten auf? 35 Prozent oder so.

Das hat nichts mit Naivität zu tun, das ist reine Ignoranz. Und so ist es, seit ich mich erinnern kann.

Es ist komisch: Wenn die Wahlbeteiligung hoch ist, gewinnen fast immer die Demokraten, bei niedriger Wahlbeteiligung gewinnen die Republikaner.

Das sagt doch etwas aus über die Hoffnungslosigkeit der Menschen, die sich wirklich engagieren wollen. Sie geben nämlich irgendwann auf.

Die Naiven gehen zur Wahl und wählen das, was man ihnen eingetrichtert hat, weil sie meinen, es wird irgendein Wunder geschehen.

Na in Deutschland sinkt die Wahlbeteiligung ja auch ständig - nun wissen wir, warum… ^^

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Gesellschaft | Kein Kommentar »

29. Januar, 2008

Rostbratwürstl und andere Merkwürdigkeiten…

Also wer schon immer mal wissen wollte, was Rostbratwürstl, das Lehrer-Bewertungsportal Spickmich und Pressefreiheit im Bayern miteinander zu tun haben, sollte sich mal diesen jenen welchen Artikel hier durchlesen (gefunden via Lawblog):

Stellen wir uns vor, die Stiftung Warentest testet Fluggesellschaften. Das Ergebnis: Air WTF (erfundener Name) bietet einen miserablen Service. Doch statt dies zu veröffentlichen, muss die Stiftung Warentest erst fragen, ob sie das schreiben darf - bei Air WTF. Und wenn die etwas dagegen haben, wird es nicht geschrieben.
Unsinn, denken Sie? Nein. Pressfreiheit in Bayern nennt sich so etwas.

[…]

Und wieder einmal muss das Recht auf informationelle Selbstbestimmung herhalten:
“Es kann für die betroffenen Lehrer eine erhebliche Verletzung dieses Rechts und damit ihrer Persönlichkeit bedeuten, wenn sie ohne ihre Einwilligung von Schülern im Internet weltweit abrufbar benotet werden und angebliche Äußerungen von ihnen ebenfalls veröffentlicht werden.”

Was aber, wenn wir hier nicht über einen guten Kreis von Kumpeln reden, die sich in der Kneipe treffen - sondern um eine bezahlte Dienstleistung? Das nämlich ist eine Schule. Eine von der öffentlichen Hand angebotene Leistung, bezahlt aus Steuergeldern. Und die darf nicht öffentlich kritisiert werden?

Das finale Urteil des Papiers überrascht nicht:

“Das Internet darf keine Spielwiese sein, auf der alle möglichen Informationen über andere Menschen verbreitet werden! Es darf nicht mit einem Stammtisch oder einem Schulhof verwechselt werden, wo Äußerungen in einem abgegrenzten Bereich abgegeben werden. Wir müssen vielmehr lernen, mit dem Internet verantwortungsvoll umzugehen. Das gelingt nur, wenn wir bei allen Veröffentlichungen personenbezogener Daten auch die hier aufgezeigten datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen ernst nehmen.”

Vor allem aber das Internet nicht Mittel zum Zweck werden, um die Meinungsfreiheit zu beschneiden und überkommene Institutionen zu erhalten, die den Standort Deutschland im letzten Jahrhundert halten wollen. Dafür ist dieses Papier ein Manifest - leider nur zwischen den Zeilen.

Tcha, Lehrer waren wohl schon immer ein komisches Volk… ^^

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28. Januar, 2008

Der Looser des Jahres…

Kater haben dann ja auch mal Feierabend und legen die Pfoten hoch. Und so hat sich der Kater dazu gleich mal die neue SAX gegriffen, die im Briefkasten lag. Da gibt es doch im Rahmen der SAX-Jahresumfrage die lustige Kategorie “Dresdner Polit-Versager/in des Jahres”.

Herzlichen Glückwunsch, Herr Milbradt! Sie haben es als sächsischer Ministerpräsident mit 13,6 % tatsächlich geschafft, Herrn Apfel (6,0 %) haushoch auf den zweiten Platz zu verweisen.

Zur Erinnerung … letzterer hat sich als NPD-Chef in Sachsen versucht und auch ansonsten so ziemlich alles verrissen - jedes vernunftbegabte Wesen hätte nicht wirklich erwartet, dass sich das toppen lässt. Eine reife Leistung - Herr Rossberg hat es da mit seinem Prozeß nur auf Platz 3 (5,9%) geschafft.

Fragt sich dann nur noch, ob die Beratungsresistenz ausreicht, keine Lehren daraus zu ziehen… ^^

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28. Januar, 2008

Die Hessen kann man vergessen…

In einem tollen Land lebt der Kater offenbar - das mit dem Grünen Pfeil aus der DDR zu übernehmen, dazu waren unsere Regierigen lange Zeit zu blöd, aber von den Wahlmodalitäten wird sich fleißig abgeguckt. Erscheint mir jedenfalls so, wenn ich mir die ersten Berichte zur Wahlbeobachtung bei der Hessen-Wahl durchlese:

In mindestens einer Gemeinde wurden die Computer über Nacht in den Privatwohnungen von Parteimitgliedern gelagert. Dies sei “gängige Praxis”, bestätigten Mitarbeiter des Ordnungsamtes den Wahlbeobachtern. Alle neun Wahlcomputer der Gemeinde Niedernhausen seien privat gelagert worden.

In Obertshausen wurde interessierten Bürgern das Betreten des Wahllokals durch einen Mitarbeiter des Ordnungsamts verweigert, sogar die Festnahme wurde den Beobachtern angedroht. “Von Offenheit und der rechtlich verbürgten Öffentlichkeit der Wahl hat der Wahlleiter von Obertshausen offenbar noch nichts gehört”, kommentierte CCC-Sprecher Dirk Engling. Schon im Vorfeld versuchten einige Wahlleiter, aktiv eine Wahlbeobachtung zu behindern.

Von der Tatsache mal abgesehen, dass die Verantwortlichen offenbar streckenweise zu blöd waren, diese Wahlcomputer zu bedienen und die entsprechenden Prozeduren fehlerfrei durchzuführen:

Allgemein wurde festgestellt, das die Wahlvorstaende und -helfer nicht selten massiv mit der Inbetriebnahme ueberfordert waren. Die vorgeschriebenen Prozeduren zur Siegelpruefung etc. wurden oft erst nach Hinweis der Wahlbeobachter durchgefuehrt.

So langsam fragt sich der Kater wirklich, in was für eine Richtung dieses Land eigentlich abdriftet. Mit Demokratie hat das ganze jedenfalls nicht mehr viel zu tun.

Leider… ^^

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Dies und Das, Gesellschaft | 1 Kommentar »

22. Januar, 2008

Beratungsresistenz at your fingertips…

Da hatte der Kater gestern noch gelästert, aber es musste ja so kommen…

Mehr als ein Jahr nach der Anordnung von Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) zur Videoüberwachung in der Neustadt schafft die Dresdner Polizei die technischen Voraussetzungen. In dieser Woche werden die Beamten zwei Kameras installieren, die die Alaunstraße vor dem Kulturzentrum Scheune im Visier haben. Dort war es in der Vergangenheit mehrfach zu Ausschreitungen gekommen.

Diese beratungsresistenten Dilletanten verstehen es einfach nicht - es wird nichts bringen ausser Kosten und die Überwachung völlig unbeteiligter Leute. Wahrscheinlich sollte die halbe Neustadt einfach mal ihr Recht auf Einsicht in die Datenspeicherung ausüben und dort persönlich vorbeilaufen, wo die Bilder ausgewertet werden.

Vielleicht erklärt natürlich auch jemand dem Vermieter des neuen Standorts mal mehr oder weniger eindrücklich, wie Neustädter das mit der Videoüberwachung handzuhaben scheinen… ^^

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Dresden, Gesellschaft | Kein Kommentar »

21. Januar, 2008

Der Sinn der Videoüberwachung…

Hach, am liebsten würde man ja selbstdenkende Katzen und Kater auf Schritt und Tritt mit Kameras verfolgen. Nur zur Vorsicht, falls sie vielleicht doch ein Verbrechen begehen könnten.

In England ist dieser Überwachungswahn am meisten fortgeschritten, dort wurden in den vergangenen Jahren ca. vier Millionen (!) Überwachungskameras installiert.

Da mutet es doch interessant an, wenn vom Verantwortlichen der Videoüberwachung bei der britischen Association of Chief Police Officers (ACPO), Graeme Gerrard eingeräumt wird, dass Kameras Gewaltverbrechen und spontan begangene Straftaten nicht verhindern.

Desweiteren kam heraus,

Irgendwie klar war das zwar alles schon, aber jetzt hat es wenigstens mal jemand gesagt. Und der Kater ist neugierig, ob diese Fakten dann auch irgendwann mal in Dresden ankommen, wo man ja für den Punkerstress vor der Scheune die Video-Überwachung als das Mittel schlechthin angepriesen hat.

Oder meint jetzt ernsthaft jemand, dort gehts nicht um “im Trunkenheitszustand begangene Verbrechen und die Abwehr antisozialen Verhaltens”?

Moment, die Hundehaufen waren ja auch noch… ^^

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