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Archiv des Monats Februar, 2007

27. Februar, 2007

As the rush comes…

Der Vodafone-MusicFinder funktioniert doch erstaunlich gut, mittlerweile selbst für Musiktracks, die weniger dem Mainstream zuzuordnen sind. Jedenfalls kennt der Stadtkater jetzt wieder mal Namen und Projekt eines alten Lieblingstitels mehr (Motorcycle, “As the rush comes”):

Schade, dass dies der einzigste Track des Projektes geblieben zu sein scheint. Also nicht nur gucken, sondern kaufen, vielleicht gibts eine Fortsetzung… ^^

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27. Februar, 2007

Vom Regen in die Mall…

Samstag nacht… Club… man tanzt… man feiert… Sonntag morgen… strahlender Sonnenschein… Wer kennt das nicht? Man geht fröhlich ins Bett, um dann doch ein paar Stunden zu schlafen. Dann wacht man auf… und es regnet. Eigentlich immer. Oder jedenfalls fast. Auch in der Woche scheint die Sonne immer ganz toll, nur leider… da sitzt man auf der falschen Seite der Büroscheibe. Und endlich kommt der Samstag… und es regnet. Meistens. Oder doch nur oft?

Also der Kater kennt dieses Gefühl, dass es grundsätzlich nur dann schön ist, wenn er arbeiten muss. Bisher glaubte er fest, dass die böswilligen Mächte des Universums die Statistik nur für ihn fälschen, doch oh Wunder… laut Spiegel Online gibt es tatsächlich einen statistischen Zusammenhang.

Denn ausgerechnet der Samstag ist der bewölkungsreichste Tag der ganzen Woche.

Mehr noch: Samstag und Sonntag sind im langjährigen Mittel die Tage der Woche mit dem schlechtesten Wetter. Die Niederschlagsmengen am Samstag liegen immerhin acht Prozent über dem Mittel aller sieben Tage - Wochenrekord.

Na vielleicht fällt ja mal der Ladenschluß, dann kann der Kater wenigstens das ganze Wochenende shoppen… ^^

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Dies und Das | Kein Kommentar »

27. Februar, 2007

And the winner is … Cicero!

Man erinnere sich. Im April 2005 gab es vom Magazin Cicero einen Artikel über Abu Mousab al Zarqawi. Der damalige Innenminister Otto Schily beschuldigte den Autor Bruno Schirra, “Beihilfe zum Geheimnisverrat begangen” zu haben und liess die Räume des Magazins durchsuchen. Damals fasste in einem Telepolis-Artikel der Hamburger Kommunikationswissenschaftler Johannes Ludwig die Vorwürfe gegen Otto Schily so zusammen:

Der Minister ist wohl nicht so gut über die Gesetzeslage informiert. Aber er hat während seiner Amtszeit auch wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass er kein besonderer Anhänger der Pressefreiheit ist. Wichtig ist weniger, was Otto Schily meint. Von Belang ist die Meinung der Bundesverfassungsrichter. Und diese haben sich klar positioniert, indem sie den Informantenschutz regelmäßig bestätigt und sogar ausgebaut haben. Das geht inzwischen sogar soweit, dass Medien auch dann mit Informationen arbeiten dürfen, wenn sie auf rechtswidrige, also illegale Weise beschafft wurden. Also etwa, wenn ein Informant sie geklaut hat.

Oder ein wenig polemischer nach der Frage der Motivation von Otto Schily:

Sehen Sie, ich unterrichte Fachmanagement an unserer Hochschule. Im Management gibt es rationale und irrationale Gründe. Bei Schilys Vorgehen sehe ich aber schon lange keine rationalen Grundlagen mehr.

Mittlerweile haben wir 2007 und der Fall ist entschieden. Wie zu erwarten war, stellte das Bundesverfassungsgericht fest:

Die Anordnung der Durchsuchung der Redaktionsräume von CICERO und die Beschlagnahme der dort aufgefundenen Beweismittel stellen einen verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigten Eingriff in die Pressefreiheit des Beschwerdeführers dar.

Der Stadtkater dankt dem BVerG für die Stärkung der Pressefreiheit. Nun überlegen wir nochmal: Wenn man in diesem Land gegen Gesetze verstößt, dann wird man dafür bestraft. Wenn also eine hochrangige Persönlichkeit gegen geltendes Recht verstößt, dann sollte auch sie die Konsequenzen daraus tragen müssen.

Nun, der Kater ist seeeeehr neugierig… ^^

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Gesellschaft | Kein Kommentar »

26. Februar, 2007

Familie…

Familie, was ist das?

Familie ist, wo man ohne zu fragen zum Kühlschrank gehen kann, wenn man Durst hat.

Ahhhh ja… ^^

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Gesellschaft | Kein Kommentar »

26. Februar, 2007

Montags-Jetlag in a nutshell…

Manche Dinge kennt man… und hasst man. Die bleierne Müdigkeit am typischen Montag morgen beispielsweise. Da ist der Stadtkater hoch erfreut, wenn er feststellt, dass es nicht nur ihm so geht. So beschäftigt sich heute bei Spiegel Online ein ganzer Artikel mit dem Thema und da haben wir auch gleich den Grund:

“Durch die fehlende Müdigkeit schläft man Sonntagabend schlechter ein und wacht nachts öfter auf”, erklärt der Mediziner. Durch den zerhackten Schlaf ist der Erholungsfaktor dann schnell wieder dahin.

Oder diesen hier:

“Studien haben gezeigt, dass bei Menschen, die in eine normale Sieben-Tage-Woche eingebunden sind, genau am frühen Montagmorgen am meisten Kortisol ausgeschüttet wird”, erklärt der Schlafforscher. Dieses Stresshormon sorge für viel Unruhe im Schlaf und verhindere damit ebenso die Erholung.

Klingt toll, aber beim Kater ist der Wecker schuld … immer … ^^

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Dies und Das, Gesellschaft | Kein Kommentar »

26. Februar, 2007

Großkatze auf Miez…

Der Unterschied zwischen Schönheit und Kitsch war ja bekanntlich schon immer nicht sonderlich groß. So gibt es bei Spiegel Online einige mehr oder weniger hübsche Fotos vom St. Petersburger “International Festival of Beauty”. Wie zum Beispiel dieses…

Löwe

Also… Großkatze auf Miez findet der Kater dann doch ganz sexy… ^^

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Dies und Das, Nightlife | Kein Kommentar »

23. Februar, 2007

Verschärftes Polizeigesetz in Schleswig-Holstein durchgewinkt…

Laut Heise Ticker hat das schleswig-holsteinische Parlament heute ein neues Polizeirecht beschlossen, das den Gesetzeshütern deutlich mehr Befugnisse zur präventiven Überwachung etwa beim Telefonabhören, der Internetnutzung oder der Kontrolle von Autofahrern erteilt. Bereits im Vorfeld hagelte es von der Opposition und Rechtsexperten Proteste, da nach Ansicht von Kritikern der Gesetzesentwurf auch nach Abschwächungen durch das federführende Landesinnenministerium teilweise gegen die Verfassung verstößt.

Für besonders bemerkenswert hielt der Stadtkater den Satz vom Innenexperten der SPD-Fraktion, Klaus-Peter Puls:

Er betonte, dass “wir für die Freiheit nicht den Tod von Menschen in Kauf nehmen dürfen.”

Ein erstaunlicher Sinneswandel, haben doch noch vor einigen Jahren nicht wenige Menschen zum Beispiel in der DDR ihre Unversehrtheit und auch ihr Leben riskiert, um für die Freiheit zu kämpfen. Und nebenbei schicken wir im Namen der Freiheit Soldaten in Krisengebiete, die dort ihr Leben riskieren.

Aber klar… Freiheit im eigenen Lande ist natürlich nicht so wichtig… ^^

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Gesellschaft | Kein Kommentar »

22. Februar, 2007

Fellfieber…

Schon faszinierend, wie schnell sich die Zeiten ändern. So stellt N24 fest

Metrosexuelle Beckham-Typen mit blank-rasierter Babyhaut können einpacken, denn echte Kerle mit Wildwuchs auf der Brust sind wieder beliebt.

Mal sehen, wie lange die Gegenkampagne von Wilkinson & Co. auf sich warten lässt… ^^

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Liebe | Kein Kommentar »

22. Februar, 2007

Der Ex der Woche…

Eine Freundin vom Kater hat mal wieder die Seite einer Ex-Affäre besucht und da findet sich gar erstaunliches…

…habe ich jede Menge und qualitativ hochwertigen Sex mit leckeren sexy jungen Frauen. Verschont mich also bitte mit Angeboten & Anträgen, Ladies, wenn Ihr Euch nicht sicher seid, den hohen Ansprüchen dieses dominanten Mannes gerecht zu werden.

ich liebe looooooooong lasting sex for hours and hours and hours … go study the Taoism teaching of the multi-orgasmic man <<== it's truly true it works, I am the proof! ;-)))

Nun, der Mann muss wirklich schnell dazugelernt haben, bei ihr konnte er das alles wohl noch nicht… ^^

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Liebe | 2 Kommentare »

22. Februar, 2007

Knöllchenwahn…

So langsam fühlt sich der Stadtkater in Dresden von renitenten Verkehrspolizisten und Ordnungsamtsmitarbeitern deutlich genervt. Mögen sie formaljuristisch meist irgendwie im Recht sein, mit einem gesunden Menschenverstand hat das alles nicht mehr viel zu tun… achso, wir sprachen ja nicht von Menschen im allgemeinen, sondern vom Staat und dessen Erfüllungsorganen.

Wie dem auch sei, beim Überprüfen des vorgeworfenen Tatbestandes ist der Stadtkater auf folgenden hübschen Beitrag gestoßen…

Weil ein Rechtsanwalt zwei Parkknöllchen zu 15 Euro ablehnte, ließ das Amtsgericht Aachen seine Kanzlei durchsuchen.

Na und wer hats wieder in Ordnung gebracht?

So geht’s nicht, entschied jetzt das Bundesverfassungsgericht (Aktenzeichen: 2 BvR 1141/05). Das Aachener Vorgehen sei „grob unverhältnismäßig und willkürlich“, meinen die Richter Rudolf Mellinghoff, Siegfried Broß und Lerke Osterloh. Das ist das schärfste Kaliber juristischer Kritik.

Ach ja, das hätte der Schäuble als Verfassungsminister bestimmt gewusst.

… und einen Gesetzesentwurf zur Legalisierung von Knöllchendurchsuchungen vorgestellt. ^^

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Dresden, Gesellschaft | Kein Kommentar »

21. Februar, 2007

R.I.P.

Passend zum 20. Todestag von Andy Warhol ein bei Wikiquote gefundenes und ihm zugeschriebenes Zitat, das vermutlich nichts von seiner Gültigkeit verloren hat:

Sex und Parties sind das einzige, wo man persönlich erscheinen muss.

Der Mann war wohl Pragmatiker… ^^

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Nightlife, Liebe | Kein Kommentar »

21. Februar, 2007

Wen wunderts…

Die AOK stellt laut Spiegel Online in einer Studie fest, dass selbst bei akuten Beschwerden Privatpatienten beim Arzt bevorzugt behandelt werden. So seien nur 14,7 Prozent der PKV-Versicherten mit der Wartezeit auf den letzten Arzttermin unzufrieden gewesen, bei gesetzlich Versicherten dagegen 33,5 Prozent.

Der Stadtkater ist im übrigen auch privat versichert und sich dessen bewusst, dass Ärzte für etwaige Behandlungen von ihm nicht nur wesentlich mehr Geld bekommen, sondern dieses auch noch zeitnah nach Rechnungsstellung. Da findet er es ziemlich berechtigt, wenn er

im Einzelfall “Service-Unterschiede”

eingeräumt bekommt. Verständlich, dass ein gesetzlich Versicherter sich darüber beschwert…

…nur zahlt der in aller Regel auch weniger Versicherungsbeitrag. ^^

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Gesellschaft | Kein Kommentar »

21. Februar, 2007

Telemediengesetz in a nutshell…

Kanzlei Dr. Bahr beantwortet in dreizehn Fragen, welche
Änderungen mit dem neuen Telemediengesetz voraussichtlich ab März 2007 auf Kater und Menschheit zukommen. Leider bleiben grundsätzliche Punkte unberücksichtigt, stattdessen wird der Personenkreis drastisch erweitert, dem Auskunftsrechte nach personenbezogenen Daten eingeräumt werden:

  • alle (!) Behörden, die zum Zweck der Strafverfolgung oder zur Gefahrenabwehr tätig werden,
  • die Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder,
  • der Bundesnachrichtendienst,
  • der Militärische Abschirmdienst
  • und alle Privaten in den Fällen, in denen dies zur “Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum erforderlich” ist

Die Aushöhlung des Datenschutzes schreitet also wieder mal in Riesenschritten vorwärts. Da bleibt dem Stadtkater nur zu hoffen, dass das Verfassungsgericht mal wieder unsere Privatsphäre rettet.

Wie immer… ^^

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Gesellschaft | Kein Kommentar »

20. Februar, 2007

A DJ’s world…

Nett, welche Fantasien DJ’s so haben…

Bild

Gefunden bei kiez2007 im port01… ^^

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Dies und Das, Nightlife | Kein Kommentar »

20. Februar, 2007

Seltsames Deutschland…

In den letzten Tagen gab es von Spiegel Online einige Artikel (#1,#2) zur Bestandsaufnahme, wie es den Deutschen so geht - unterteilt in Milieus, wie unterschiedliche Bevölkerungsgruppen heutzutage wohl genannt werden. Man mag von dem heutigen Artikel zum Thema “brodelnde Mitte” halten, was man will, einige Beobachtungen kann der Stadtkater aber durchaus bestätigen.

Viel netter sind die Reaktionen darauf, Udo Vetter vom law blog kommentiert beispielsweise ohne jeden Zweifel nachvollziehbar:

Unterschwellig? Das ist der einzige Punkt, an dem ich dem Autor widersprechen würde. Schon seit längerem hat man in diesen Kreisen ein gemeinsamen Thema. Die Schimpferei darüber, wie ätzend mittlerweile vieles geworden ist, hat Verlegenheitsdiskussionen über das Wetter längst überflüssig gemacht.

Die im Blog laufende Diskussion ist durchaus lesenswert, so erwähnt ein Kommentator einen Abschnitt aus einem anderen Artikel von Spiegel Online:

Hier - übrigens ebenfalls bei den eher akademischen Angehörigen der Generation Praktikum aus der Welt der Mittelschichten - ist die Zahl derjenigen, die Gewalt prinzipiell als Instrument der Durchsetzung eigener Ziel für legitim hält, in den letzten Jahren bemerkenswert in die Höhe geschnellt, umfasst mittlerweile rund ein Drittel dieser Lebenskreise. Dort baut sich eine Aggression auf, die - wie sagt man - der öffentliche Diskurs bislang nicht wahrgenommen hat.

Nun … vielleicht hat ja der öffentliche Diskurs die deutlich gestiegene Aggressionsbereitschaft noch nicht wahr genommen, im täglichen Leben und im Umgang miteinander ist sie ganz deutlich zu spüren.

Und das gilt auch für Dresden. Meint der Kater… ^^

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