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Tägliches Archiv 28. Januar, 2008

28. Januar, 2008

Der Looser des Jahres…

Kater haben dann ja auch mal Feierabend und legen die Pfoten hoch. Und so hat sich der Kater dazu gleich mal die neue SAX gegriffen, die im Briefkasten lag. Da gibt es doch im Rahmen der SAX-Jahresumfrage die lustige Kategorie “Dresdner Polit-Versager/in des Jahres”.

Herzlichen Glückwunsch, Herr Milbradt! Sie haben es als sächsischer Ministerpräsident mit 13,6 % tatsächlich geschafft, Herrn Apfel (6,0 %) haushoch auf den zweiten Platz zu verweisen.

Zur Erinnerung … letzterer hat sich als NPD-Chef in Sachsen versucht und auch ansonsten so ziemlich alles verrissen - jedes vernunftbegabte Wesen hätte nicht wirklich erwartet, dass sich das toppen lässt. Eine reife Leistung - Herr Rossberg hat es da mit seinem Prozeß nur auf Platz 3 (5,9%) geschafft.

Fragt sich dann nur noch, ob die Beratungsresistenz ausreicht, keine Lehren daraus zu ziehen… ^^

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28. Januar, 2008

Die Hessen kann man vergessen…

In einem tollen Land lebt der Kater offenbar - das mit dem Grünen Pfeil aus der DDR zu übernehmen, dazu waren unsere Regierigen lange Zeit zu blöd, aber von den Wahlmodalitäten wird sich fleißig abgeguckt. Erscheint mir jedenfalls so, wenn ich mir die ersten Berichte zur Wahlbeobachtung bei der Hessen-Wahl durchlese:

In mindestens einer Gemeinde wurden die Computer über Nacht in den Privatwohnungen von Parteimitgliedern gelagert. Dies sei “gängige Praxis”, bestätigten Mitarbeiter des Ordnungsamtes den Wahlbeobachtern. Alle neun Wahlcomputer der Gemeinde Niedernhausen seien privat gelagert worden.

In Obertshausen wurde interessierten Bürgern das Betreten des Wahllokals durch einen Mitarbeiter des Ordnungsamts verweigert, sogar die Festnahme wurde den Beobachtern angedroht. “Von Offenheit und der rechtlich verbürgten Öffentlichkeit der Wahl hat der Wahlleiter von Obertshausen offenbar noch nichts gehört”, kommentierte CCC-Sprecher Dirk Engling. Schon im Vorfeld versuchten einige Wahlleiter, aktiv eine Wahlbeobachtung zu behindern.

Von der Tatsache mal abgesehen, dass die Verantwortlichen offenbar streckenweise zu blöd waren, diese Wahlcomputer zu bedienen und die entsprechenden Prozeduren fehlerfrei durchzuführen:

Allgemein wurde festgestellt, das die Wahlvorstaende und -helfer nicht selten massiv mit der Inbetriebnahme ueberfordert waren. Die vorgeschriebenen Prozeduren zur Siegelpruefung etc. wurden oft erst nach Hinweis der Wahlbeobachter durchgefuehrt.

So langsam fragt sich der Kater wirklich, in was für eine Richtung dieses Land eigentlich abdriftet. Mit Demokratie hat das ganze jedenfalls nicht mehr viel zu tun.

Leider… ^^

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