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Tägliches Archiv 29. Januar, 2008

29. Januar, 2008

Seltsames Wetter aber auch…

Das ist doch mal ein nettes Chat-Protokoll…

A: oooooooooooooooooooooh scheiße
A: ich denk es regnet und blubbert deshalb
B: Hä?
A: daweile kocht ungeahnt meine Spagettisoße ein
A: hab die Platte angelassen

Der Kater wünscht guten Appetit… ^^

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29. Januar, 2008

Rostbratwürstl und andere Merkwürdigkeiten…

Also wer schon immer mal wissen wollte, was Rostbratwürstl, das Lehrer-Bewertungsportal Spickmich und Pressefreiheit im Bayern miteinander zu tun haben, sollte sich mal diesen jenen welchen Artikel hier durchlesen (gefunden via Lawblog):

Stellen wir uns vor, die Stiftung Warentest testet Fluggesellschaften. Das Ergebnis: Air WTF (erfundener Name) bietet einen miserablen Service. Doch statt dies zu veröffentlichen, muss die Stiftung Warentest erst fragen, ob sie das schreiben darf - bei Air WTF. Und wenn die etwas dagegen haben, wird es nicht geschrieben.
Unsinn, denken Sie? Nein. Pressfreiheit in Bayern nennt sich so etwas.

[…]

Und wieder einmal muss das Recht auf informationelle Selbstbestimmung herhalten:
“Es kann für die betroffenen Lehrer eine erhebliche Verletzung dieses Rechts und damit ihrer Persönlichkeit bedeuten, wenn sie ohne ihre Einwilligung von Schülern im Internet weltweit abrufbar benotet werden und angebliche Äußerungen von ihnen ebenfalls veröffentlicht werden.”

Was aber, wenn wir hier nicht über einen guten Kreis von Kumpeln reden, die sich in der Kneipe treffen - sondern um eine bezahlte Dienstleistung? Das nämlich ist eine Schule. Eine von der öffentlichen Hand angebotene Leistung, bezahlt aus Steuergeldern. Und die darf nicht öffentlich kritisiert werden?

Das finale Urteil des Papiers überrascht nicht:

“Das Internet darf keine Spielwiese sein, auf der alle möglichen Informationen über andere Menschen verbreitet werden! Es darf nicht mit einem Stammtisch oder einem Schulhof verwechselt werden, wo Äußerungen in einem abgegrenzten Bereich abgegeben werden. Wir müssen vielmehr lernen, mit dem Internet verantwortungsvoll umzugehen. Das gelingt nur, wenn wir bei allen Veröffentlichungen personenbezogener Daten auch die hier aufgezeigten datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen ernst nehmen.”

Vor allem aber das Internet nicht Mittel zum Zweck werden, um die Meinungsfreiheit zu beschneiden und überkommene Institutionen zu erhalten, die den Standort Deutschland im letzten Jahrhundert halten wollen. Dafür ist dieses Papier ein Manifest - leider nur zwischen den Zeilen.

Tcha, Lehrer waren wohl schon immer ein komisches Volk… ^^

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