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Archiv des Monats März, 2008

12. März, 2008

Wer Opel fährt ist Dresche wert…

… sagt der Volksmund. So ganz aus der Luft gegriffen kann das dann doch nicht sein, musste der Kater die letzten zwei Tage feststellen.

Alles begann mit einem Opel Vectra als Firmenwagen für die CeBIT und einer leuchtenden Motorfehlerlampe. Die mag man ja ignorieren können, leider war die Motorleistung auch weg, so dass wir uns schon mal zwei Tage in Hannover vorkamen, als würden wir Trabi fahren. Irgendwie zeichnete sich ab, dass eine Höchstgeschwindigkeit von knapp jenseits der 80 km/h nicht wirklich geeignet ist, ein paar 100 km nach Hause zu fahren.

Wohlgemerkt, es handelt sich um ein grade mal 2 Jahre altes Diesel-Auto mit irgendwas bei 45 Tkm auf dem Tacho. Also dachten wir uns nichts Böses und gingen davon aus, dass man uns beim nächsten Opelhändler pünktlich zum Montag morgen schon helfen könnte (Sensorkabel abgefallen oder ähnliches).

Denkste. Gefunden war der ja schnell - Opel Dürkop in Hannover. Wahrscheinlich hätte man gleich stutzig werden sollen, dass die Opel offenbar als Premium-Marke verkaufen, neben Fiat und Kia. Na danke auch… Die Hotline am Sonntag abend war immerhin noch freundlich … “Ja kein Problem … kommen sie morgen früh vorbei … die schieben sie dazwischen”.

Also Montag 8:30 Uhr erster Versuch. Dürkop Laatzen fiel aus allen Wolken - die Hotline könne ja überhaupt nicht auf das System zugreifen, die wissen gar nicht, ob wir ausgelastet sind. Jedenfalls ‘ne halbe Stunde rumdiskutiert, wobei der Typ nicht mal den Fehlercode auslesen wollte - hätte er in der halben Stunde sicher spielend hinbekommen. Immerhin hab ich ihn dann davon überzeugt, beim anderen Dürkop-Autohaus anzurufen und dort bin ich dann hingefahren … mittlerweile war es halb 10.

Dort gesessen und gesessen, ungefähr ‘ne Stunde; bis sich mal ein Service-Berater erbarmt hat, mit mir in die Fehlermeldung zu schaun … die hiess dann “Drallstellglied Funktionsstörung”. Fand der Kater toll, weil der hatte nämlich nicht den blassesten Schimmer, was das sein könnte. Hat der Mensch mir auch nicht wirklich erklärt, nur dass die Reparatur mindestens 4 Stunden dauert … also unter der Bedingung, dass sie alles da haben. Und das dringend davon abzuraten ist, damit noch weiterzufahren und erst recht keine paar hundert Kilometer.

Also hat der Kater Druck gemacht … und sie haben versprochen, baldmöglichst anzufangen. Ach ja … als der Kater dann was Essen gegangen ist, stand der blöde Opel immer noch unberührt auf dem Parkplatz.

Irgendwann so gegen um drei haben sie mir dann mitgeteilt, dass sie das Auto ganz sicher nicht mehr heute repariert kriegen. Weil zwar Opel sagt, dass die Reparatur 4 Stunden dauert, aber sie das höchstens in 5 oder 6 Stunden schaffen. Und die wären ja jetzt ganz sicher nicht mehr machbar. Die Frage, ob vielleicht ein Mechaniker mal länger machen könnte, wurde ja gleich ganz ignoriert. Tolle Show … also wenn hier Not am Mann is, dann geht auch keiner nach Hause. So ist also die Opel-Arbeitsmoral … aha.

Jedenfalls nächste Aussage, das Auto ist dann Mittag des nächsten Tages fertig. Der Kater also den Tag darauf wieder angetrabt - 12:30 … mit dem Resultat, dass sie da immer angeblich noch eine gute Stunde bräuchten und nachdem ich dann 14 Uhr nochmal nachgefragt hab, und es “in wenigen Augenblicken” hiess - welche dann nochmal ‘ne dreiviertel Stunde gedauert haben, ist mir entgültig der Kragen geplatzt.

Hallo Opel! Hallo Opel-Werkstatt! Es ist dem Kater wirklich scheiss egal, wie ihr Eure Prozesse implementiert - und ob das ein - wie heisst das so schön - “bedauerlicher Einzelfall” ist oder nicht.

Ich werde NIE NIE NIE NIE NIE wieder längere Strecken mit einer Karre von Euch fahren und ich werde jedem, den ich auch nur flüchtig kenne, aus tiefstem Herzen von Opel abraten.

Das geht überhaupt nicht - erstens darf es schlichtweg nicht passieren, dass ein fast-neues Auto derart die Hufe hochreisst und dann ein Service, der mich als Kunden so was von dreist hinhält - das ist eine Frechheit sondersgleichen.

Ach ja … und wo ichs dann mit zwei Tagen Verspätung doch noch nach Hause geschafft hab und mal im Netz nachgelesen hab … es scheint sich ja offenbar nicht grad um ein seltenes Problem zu handeln.

Und wenn ich mir die Beschreibung, was eigentlich passiert ist, so angucke. Wieso in aller Welt soll ich damit nich noch nach Hause fahren können - dann läuft der Motor halt nich optimal, aber Luft kriegt er ja erstmal, auch ohne optimale Verwirbelung. Da kann man sich doch nur an den Kopf fassen…

Also Katzenwesen aller Länder … überlegt gut, was ihr für ein Auto kauft.

Der Kater jedenfalls niemals einen Opel… ^^

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9. März, 2008

Mir ist nicht wohl … ohne Alkohol …

Der Kater ist die letzten Tage in Hannover rumgestreunt … wie zu erwarten, als Aussteller auf der CeBIT. Prinzipiell kennt man das … schickes Fellkleid am Tag, ordentlich Stimmung nach 18 Uhr. So war das die letzten Jahre…

Auf dieser Messe sah es da wirklich mau aus. Also nicht *miau*, sondern sehr mau … die Wochentagsparties waren ja schon rar gesät, aber was am klassischen Feier-Samstag hier abging, das war ja gelinde gesagt unakzeptabel.

Dabei ist man als B2B-Aussteller sowieso schon gestraft … in der Woche gute Gespräche, am Wochenende nur Beutelwölfe. Also nicht mal hier und da einer … nein … gefühlte 95% Schüler, Studenten und sonstige Streuwarenjäger. Fragt man sich, ob irgendein Antivirentool-Hersteller mit seiner Fliegenklatsche doch mehr den Nerv der Zeit getroffen hat, als uns das allen lieb ist.

Jedenfalls … Allnet äußerst unfreundlich und nix mit Solidarität mit uns anderen Ausstellern. D-Link tolle Coyote Ugly Performance mit ‘ner Verteilrate von 3 Bier pro Minute (natürlich schon schön präsentiert) - trotzdem reichlich sinnlos bei 500 pubertierenden Anwesenden. Und der traditionelle Tobit-Party ist irgendwann kurz nach 8 das Bier ausgegangen - und das war schon Heinecken.

Alles peinlich … da freut sich der Kater doch doppelt auf die Heimat… ^^

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