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Archiv des Monats Juni, 2008

25. Juni, 2008

Terrorism in a nutshell…

Der Kater mag ja politisches Kabarett. Und er mag es ganz besonders, wenn denn da jemand komplizierte Sachverhalte ganz einfach erklärt. So wie Volker Pispers die Geschichte der USA und des Terrorismus … da lohnt es sich doch, reinzuhören.

Nett ist im Übrigen auch, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, die Mitschnitte mit englischen Untertiteln zu versehen - vielleicht lernen ja dann nicht nur die Deutschen, sondern auch die Amerikaner noch was über sich selbst.

Here we go…

Achso… der Wermutstropfen daran bleibt natürlich.

Der Mann hat recht… ^^

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24. Juni, 2008

*mauz*

Der Kater ist im ersten seiner sieben Leben schon ganz schön umhergestreunt und er hat bestimmt schon mit einigen Miezen lange Gespräche geführt, aber auch das hat offenbar nicht dazu geführt, dass er sich ins andere Geschlecht hineinversetzen kann.

Denn es gibt da die Grinsekatze, die er über alles liebt… und er gibt sich große Mühe, dass Kater und Grinsekatze miteinander ein schönes Leben führen können und fröhlich durch selbiges streunen - trotz all der Widrigkeiten, die so auf ein übliches Katzenleben einprasseln.

Aber es gibt Momente, da glaubt er, er macht alles falsch und egal, wie er sich entscheidet, die Grinsekatze lässt ihn spüren, dass es nicht in Ordnung war.

Warum ist das nur so? Es macht die Grinsekatze traurig und den Kater auch und eigentlich wollten doch beide nur, dass es dem anderen gut geht. Weil Miez und Kater wissen, dass ihnen nix besseres passieren konnte als sich gefunden zu haben und sie doch alles dafür tun würden, dass der andere glücklich ist.

Aber vielleicht wird ja auch so ein Kater eines Tages weise. Und bis dahin hat er die Hoffnung, dass ihn sein Dæmon an die Tigerpfote nimmt und ihm, wenn es denn nötig ist, aus der Patsche hilft.

Vielleicht ja auch dieses Mal, wenn er hinter dem Regenbogen verschwindet und die Grinsekatze besucht… ^^

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Liebe, Nachtgeschichten | Kein Kommentar »

17. Juni, 2008

Der Beste der Woche…

Der Kater hat gleich einen Fellpflegetermin, aber den trockensten Kommentar der Woche (von fefe) muss er dann doch noch weitergeben:

Jaja, Bush-Bashing ist out, das ist wie wenn man ein geistig behindertes Kind ohne Arme und Beine tritt, ich weiß, …”

So nett wie treffend… ^^

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Gesellschaft, Humor | 2 Kommentare »

3. Juni, 2008

Wahlen ändern nichts…

… sonst wären sie verboten.

Dieser nette Spruch war einer der ersten Berührungspunkte mit der Demokratie. Lang lang ists her. Unsere damalige Sozialkundelehrerin - tapfere Kämpferin an der Startbahn West - hatte es jedenfalls schwer mit uns, wenn wir sie mit derartigen Sprüchen (dieser stammte von einem Grafitti) konfrontierten.

Viele Jahre später muss sich der Kater allerdings eingestehen, dass wohl viel mehr Wahrheit darin steckt, als er sich nach frisch überwundenem DDR-Zoo gewünscht hätte.

Das neueste Beispiel ist dieser unsägliche OB-Wahlkampf. Die im Kater-Briefkasten landende Tageszeitung hat sich ja durchaus Mühe gegeben, die Statements der Kandidaten zu vergleichen. Letzte haben sich darin genauso Mühe gegeben, so um den heissen Brei zu reden, dass sie auch ja nirgends anecken.

Toll … was soll dieser Mist? Ich will endlich mal Politiker, die sich positionieren! Das geht mit dieser Peinlichkeit Waldschlößchenbrücke los und hört bei diversen anderen Investruinen von Dresden auf.

Alle wollen - natürlich - was für die sozial Schwachen und - natürlich - auch was für die Bildung tun. Und ansonsten war da auch nur frisch frei verdaulich geföhnter Bullshit-Bingo-Slang zu lesen. Dafür, dass wir ihnen unsere Steuergelder in den Rachen werfen sollen, kann man ja wohl ein bißchen mehr erwarten.

Also … als aufrechter Demokrat (und Sonntags-Spätaufsteher) wirft man ja seinen Wahlzettel ordentlich in den Briefkasten - ich tue es morgen - aber die Entscheidung fällt letztlich nicht nach dem Kandidaten, sondern dem - wohlgemerkt mittlerweile eher herbeigewünschten - Image seiner Partei. Eigentlich mies - sozusagen das kleinste aller Übel anzukreuzen.

Der Kater wäre ja für mehr direkte Demokratie. So in der Art wie bei einer Firma. Der OB ist der Geschäftsführer und erhält seine Aufträge von den Kapitalgebern - in diesem Fall also von den Bürgern dieser Stadt. Und die könnten ihn dann auch direkt feuern, wenn er Dinge umsetzt, die von den Dresdnern nicht gewollt sind. Und Entscheidungen werden dann von allen gemeinsam - online beispielsweise - getroffen.

Ich wette, dabei würden sehr interessante Ergebnisse herauskommen.

Und möglicherweise auch bessere… ^^

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Dresden, Gesellschaft | Kein Kommentar »