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1. März, 2007

Verstaubtes Erziehungspotential…

Dass Kater und andere Männer nicht gerade Freude am Putzen haben, dürfte bekannt sein. Offenbar ein Grund für eine Studie, die Telepolis heute beschreibt. Da finden sich lustige Weisheiten wie

Putzen ist immer eine Liebeserklärung an die Gegenwart, weil kaum etwas im Resultat so vergänglich, so streng mit Verfallsdatum versehen ist, wie das Putzen. Jede/r kann lernen, diese Tätigkeit zu lieben und dabei sein Erziehungs- und Selbsterziehungspotenzial erkennen.

Schon praxisnäher ist die folgende Beobachtung, mit dem hübschen Wort “Traditionalisierungseffekt” beschrieben:

Solange Frauen nämlich alleine leben, investieren sie nur geringfügig mehr Zeit in ihrem Haushalt als Männer (10 Wochenstunden im Vergleich zu sieben). Sobald sie mit einem Mann zusammenziehen, verändert sich die Bilanz: die Männer arbeiten weniger zuhause und die Frauen mehr.

Bleiben wir doch einfach dabei, dass für beide Geschlechter Hausarbeit eine unangenehme Tätigkeit ist. Und ausserdem kann man dem Problem ja auch gut mit einem anderen Trend der Gegenwart zu Leibe rücken: Outsourcing… ^^

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